Jakob Lorber - Krankheit und Leid - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Krankheit und Leid

Themen > Ehe und Familie > Kinder

Warum lässt Gott Krankheit und Leid bei Kindern zu?

Jesus: „Man sei daher auch nicht gar zu voreilig, zu fragen, warum nicht selten Kinder, die doch sicher entweder gar nichts verbrochen haben oder doch wenigstens unzurechnungsfähig sind, von Mir aus leiblich nicht selten härter hergenommen werden als alte Sünder, die ihre Sünden ebenso schwer zählen würden als den Sand des Meeres.
Da sage Ich: Wer einem Baume eine beliebige Beugung geben will, der muss, solange der Baum noch jung und zart ist, demselben die Richtung und Beugung zu geben beginnen. Ist der Baum einmal alt geworden, dann müssen schon außerordentliche Mittel angewendet werden, um ihm immer schwermöglicherweise eine andere Richtung zu geben; ein gar alter Baum aber nimmt keine andere Richtung mehr an – außer die letzte, da er umgehauen wird.
Und darum geschieht es denn auch, dass Ich, spricht der Herr, „die Kinder und sogar Kindlein nicht selten mächtiger bearbeite als einen großjährigen Menschen; denn die argen Geister sind nirgends emsiger als eben bei den Kindern und sind sehr dienstfertig, der Seele ihren Leib also erbauen zu helfen, dass der Leib auch für sie eine große Anzahl freier und bequemer Wohnungen haben solle!“
Was tut aber dann der Herr, dem nichts unbekannt bleiben kann, was da geschieht?
Seht, Der sendet Seinen Engel, lässt das elende und hinterlistige Werk der argen Helfer zusammenreißen und als fremde Teile durch allerlei äußerlich erscheinliche Krankheiten hinausschaffen.
Betrachtet die mannigfachen Krankheiten der Kindlein und Kinder, und Ich sage euch, sie sind nichts als Hinausschaffungen des fremden bösen Materials, mit dem sich der Seele baulich helfende, noch arge und unlautere Geister für sich selbst in einem und demselben Leibe freie Wohnungen haben errichten wollen.
Wenn bei Kindern solchem Unfug nicht gleichfort auf das kräftigste gesteuert würde, so gäbe es Besessene, Taubstumme, Kretins und Krüppel aller Art in solcher Menge, dass auf der ganzen Erde nicht leichtlich irgendwo ein gesunder Mensch anzutreffen wäre.
Man fragt freilich wieder und sagt: Aber wie kann der höchst weise Gott solches uranfänglich zulassen, dass sich arge und unreine Geister in den jungen Leib der Seele einschmuggeln können?!
Und Ich sage: So fragt der blinde Mensch, der es nicht weiß, dass die ganze Erde, ja die ganze Schöpfung, ihrem äußerlich erscheinlichen, materiellen Leibe nach in allen sogenannten Elementen sozusagen und zu bezeichnen ein Konglomerat von auf eine bestimmte Zeit hin gerichteten oder festgehaltenen Geistern ist.“

GEJ.01_241,06-14



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