Jakob Lorber - Reisen - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Reisen

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Ein Wort zum Verreisen im Allgemeinen

„Es gibt immer Menschen und Geister, die stets der Meinung sind, dass man in der Fremde mehr sehen, erfahren und lernen kann als daheim; und doch scheint überall ein und dieselbe Sonne. Ja, man kann in der Fremde wohl andere Gegenden, andere Menschen und andere Sitten und Sprachen kennenlernen; ob aber dabei das Herz etwas gewonnen hat, das ist eine andere Sache!
Wer nur aus purer Neugierde in die Fremde zieht, um sich dort besser zu vergnügen und zu zerstreuen, der wird für seines Herzens Bildung wenig gewinnen; wer aber in die Fremde zieht, um den dortigen Menschen zu nützen und ihnen zu bringen ein neues Licht, der wandere und wirke, und die Reise wird ihm viel Gewinnes abwerfen!“ [GEJ.02_036,18-19]


Ist es Jesus recht, wenn wir uns zum Verreisen der Flugzeuge bedienen?

Jesus: „Danke du Gott, dass Er den Menschen keine Flügel zum Fliegen gegeben hat; denn könnte der Mensch auch noch fliegen, da wäre gar nichts mehr sicher vor ihm! Er würde mit solcher Fähigkeit die Erde in kurzer Zeit leicht noch ärger zurichten als ein ägyptisches Heuschreckenheer eine Wiese und ein Feld, auf das es sich hinwirft. Darum beneide du die Vögel nicht um ihre Flugfähigkeit, und wünsche diese den Menschen nicht! Für sie genügt die Bewegungsfähigkeit, die sie haben; denn sie kommen noch schnell genug weiter, um einander zu bekriegen. Nur so ein Mensch seinem Nächsten zu Hilfe kommen solle, da wäre es gut, dass er sich schneller bewege; aber bei solchen Gelegenheiten lassen sich die Menschen sehr Zeit und wünschen sich die Flugfähigkeit der Vögel nicht.“ [GEJ.08_191,10]

Raphael: „Vorderhand ist es aber um vieles besser für den Menschen, dass er leiblich nicht fliegen kann; denn könnte er auch das, so würde er bald zum größten Raubtier auf der Erdoberfläche werden, und er würde der Kultur des Erdbodens nimmer gedenken. Besser ist es daher für den Menschen, so seine Seele geistig recht flügge wird, der Mensch aber seinem Leibe nach schön fein auf dem Boden der Erde verbleibt, für den er auch die leibliche Einrichtung hat. Der Mensch kommt mit seinen Füßen noch weit genug und gar oft nur zu weit; und kommt er mit seinen Füßen nicht schnell genug fort, so hat er dazu der tauglichen Tiere in Genüge, die schnellfüßiger sind als er und ihn nach einiger Abrichtung in sehr abgekürzter Zeit von einem Ort zum andern bringen können, und er kann sich auch Schiffe bauen, mittels denen er über das Meer wie auf trockenem Lande fahren kann.“ [GEJ.10_228,05-06]


Aufenthalt in den Bergen

Jesus spricht: „Geht gerne auf Berge!" [Erde, Kap 29, V 9]. - Vom Segen der Berge, die richtige Zeit und Art für deren Besteigung siehe hier.





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