Cholera, Wesen und Ursache - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Cholera, Wesen und Ursache

Themen I > Gesundheit

„Auf die Anfrage: ob die kürzlich am kaspischen Meer erschienene Cholera nach Österreich wandeln werde? und ob das von der Somnambule X. im Jahr 1830 im magnetischen Schlaf angegebene Heilmittel gegen diese Seuche von guter Wirkung sei? gab der Herr kund:
Diese Krankheit wird […] sehr mächtig heimsuchen; sie wird aber auch andere Städte dieses Reiches, jedoch minder stark, besuchen. Ihre Opfer wird sie diesmal hauptsächlich in den Großen und Reichen, und besonders in deren Kindern nehmen; auch das Militär wird leiden und die Priesterschaft. Wehe den Unzüchtlern und Schwelgern!
Auch eure Stadt wird diesmal nicht mit ganz heiler Haut durchkommen (Graz), denn es gibt auch hier schon sehr viele Arme darum, weil die Reichen denselben aus indirektem Weg alles entziehen, und ihren ohnehin schon sehr reichen Kindern noch größere Reichtümer bereiten wollen, und wollen den Armen nichts oder nur höchst wenig davon geben; diesen sollen ihre Erben genommen werden, damit sie die Armen beerben können. Ich aber werde den Reichen diesmal schon auf eine solche Art zuheizen, dass sie sicher weich und zum Kreuze kriechen werden.
Wohl wird anfangs der Arme ergriffen werden, auf dass der Reiche mitleidig werde; wird er das, so soll diese Strafe gemildert werden; wird er das aber nicht, da soll das „Schwammweib“ (Cholera) mit tausend Sensen unter ihnen schonungslos zu wüten anfangen — tausend Schober soll es an einem Tag schneiden!
Siehe, um die Armut zu verringern und den Reichtum der Reichen zu schützen, will man die Ehen der Armen beschränken, und das mächtig beschränken. O das ist die verfluchteste Ausgeburt der Hölle, ein Werk des Satans! Siehe, das ist der Grund aller Pest!
Durch die Vorenthaltung der Ehe und der gerechten und geordneten Zeugung der Kinder, wo der Trieb da ist, wie auch durch die gewaltige Ausrottung der (wilden) Tiere aller Art sowie der Wälder wird die erlösende Aufnahme der Erdurgeister in die höheren Leitungs- und Läuterungsstufen gehindert. Wenn diese Naturgeister, die sich zuerst im Schimmel und in den (Pilzen oder) Schwämmen zu regenerieren anfangen, durch diese Stufe aufgestiegen sind und die nächste Stufe zu gering finden, so dass sie nicht völlig aufgenommen werden können, dann vereinen sie sich in ein nahezu menschlich aussehendes Wesen, wandern sodann auf der Erde herum und ergreifen die Menschen und auch Tiere und Pflanzen in der Absicht, um in ihnen zu gradieren. Allein da diese Geister noch zu unreif sind, so bringen sie allem den Tod, was sie einmal ergriffen haben.
Menschen sind ihnen am liebsten, weil sie da auf dem kürzesten Weg ihre völlige Freiwerdung zu erreichen wähnen, was aber wohl freilich für ihre noch höchst materielle Intelligenz ein Irrwahn ist. Weil aber die Menschen selbst (durch den Egoismus) zu dieser Erscheinung die Ursache sind, so lasse Ich es eben auch zu, dass sie für solchen Frevel auf das allerempfindlichste gezüchtigt werden, und das geistig und leiblich.
Seht, das ist der verruchte Grund aller Pest, die darum vorzüglich im Orient zu Hause ist, weil dort die ordentliche Zeugung der Menschen auf tyrannisch gewaltsame Weise manchmal sogar durch Verstümmelung unterdrückt wird.
Wird aber nun auch im noch etwas besseren Europa, der Industrie einiger Reichen wegen, dieser Erlösungsakt für das ganze (Natur-)Geisterreich der Erde ebenfalls unterdrückt, so sollen darum auch die verheerendsten Folgen zum Vorschein kommen – woraus die Übriggebliebenen erkennen sollen, dass Ich die Erde nicht der Industrie, nicht der Eisenbahnen und am wenigsten der Reichen wegen erschaffen habe, sondern lediglich zur Erlösung der in ihr gebannten Urgeister!
Das versteht ja wohl: Mein Zweck ist ein anderer mit der Erde, als ihn da die gegenwärtige, vom Satan ganz in Beschlag genommene Welt erkennt!
Die Erdäpfelkrankheit war schon ein Vorläufer! Wie es aber bis jetzt dieser Frucht erging durch Meine Gnade für die Menschen, um diese zu schonen – so wird es bald den Menschen selbst ergehen, so sie sich nicht bessern und ihre Gesinnungen gegen die Armen nicht ändern werden.
Das angegebene Rezept des N. N. durch dessen Schwester A. H. ist gut. Dennoch aber werde Ich dir zu seiner Zeit ein noch besseres und wirksameres geben.
Die angezeigten Städte dieses Reiches haben das Eheverminderungssystem schon völlig entwickelt, daher sollen sie auch dafür gehörig belohnt werden. Es wird aber diesmal ganz Europa, besonders in den großen Industriestädten, ganz gewaltig gezüchtigt werden.
Doch das Ganze kann durch Gebet und gute Werke an den Armen sehr gemildert werden, besonders wo die Ehen nicht gar zu arg und planmäßig unterdrückt werden. – Dies zu eurer tieferen Belehrung und Danachachtung! – Amen.“ [HiG.02_47.01.10 nach der 3. Auflage des Nachdrucks der Auflage von 1935]


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