Jakob Lorber - Organspende - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Organspende

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Aussagen der Bibel (Luther 1912) und Neuoffenbarung durch Jakob Lorber

Für hirntot erklärte Menschen sind noch lebende Menschen, denn nur lebend-frische Organe können transplantiert werden, nicht leblose Organe einer Leiche. In der Bibel steht geschrieben „des Leibes Leben ist im Blut“ (3.Mo 17,11) und nicht in seinem Gehirn, wie es uns die moderne juristische Todeszeitpunkt-Definition glauben machen will.
Das Leben ist nur im Herzen und geht vom selben in alle Teile des Menschen aus (JJ.103,09), wozu uns JESUS näher erklärt, dass die Seele zunächst das Fleisch und Blut bildet, und nachher selbst ihre formelle Ausbildungsnahrung aus denselben nimmt, wobei sich im Blut der Seelenätherstoff und die Substanzen befinden, die die Seele ausmachen (GEJ.03_170,09; GEJ.03_121,03; HiG.03_40.06.17,03-05). Weiter erklärt ER uns, dass der Organismus eines jeden Menschen nahe in der Mitte seines Herzens seinen Lebensnerv hat, ein kleinstes Klümpchen, von dem aus der ganze andere Leibesorganismus belebt wird. Dieses Herznervenklümpchen hat die Eigenschaft, den Lebensäther aus dem Blut und aus der eingeatmeten Luft so an sich zu ziehen, dass sie dadurch fürs erste selbst überaus lebenstätig verbleiben und dann fürs zweite diese Lebenstätigkeit dem ganzen Organismus mitteilen und dadurch den ganzen Leib auf dem geeigneten Weg beleben. (GEJ.05_114,02) Durch zwei kleine im Herzen befindliche Kämmerlein, die den beiden großen Blutkammern entsprechen, ist das Leben des ganzen Leibes und aller seiner zahllos vielen Teile und Organe bedingt. Über sie wird mit jedem Herzschlag dem ganzen Leib das Leben durch das Blut mitgeteilt (GEJ.08_056,05-9; s.a. GEJ.05_114,05,).

In der Bibel spricht der HERR eindeutige Worte: „Des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass eure Seelen damit versöhnt werden. Denn das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist […] des Leibes Leben ist in seinem Blut solange es lebt“ (3.Mo 17,10-14). „Das Blut ist die Seele; darum sollst du die Seele nicht mit dem Fleisch essen“ (5.Mo 12,23; 1.Mo 9,4), demnach auch keine fremden Seelenanteile mit transplantierten Organen aufnehmen. Hier finden wir also auch sogleich die Erklärung, warum es immer wieder zu gravierenden Wesensveränderungen von Personen kommt, die transplantierte Organe tragen.

Mathael beschreibt den Sterbevorgang wie folgt: „… Während ich solchen Dunst über der Brustgrube der Kranken sich immer mehr ausbreiten und verdichten sah, lebte der Leib noch immer und stöhnte zuweilen wie jemand, der von einem schweren Traume geplagt wird. [Anm.: Bei der Organentnahme schlägt der ‚Hirntote‘ um sich, stöhnt und zuckt, weshalb er am Bett festgeschnallt wird und ihm starke Narkotika oder Muskelrelaxantien verabreicht werden.] […] Im Augenblick aber, als die Dampfsäule von der Brustgrube abgelöst ward, bemerkte ich zwei Erscheinungen. Die erste bestand in dem völligen Totwerden des Leibes, und die andere darin, dass die ganze weißneblige Dampfmasse sich in einem Augenblick in das mir nur zu wohlbekannte Weib des Nachbarn umwandelte […] Der ersichtliche Dunst […] ist eine Folge der großen Beklommenheit der Seele im Moment des Scheidens, in welchem sie vor lauter Furcht und Entsetzen auf einige Augenblicke ganz bewusstlos wird. Es ist eine außerordentliche Tätigkeitsanstrengung der scheidenden Seele, sich zu erhalten in ihrer sich selbst bewussten Existenz“ (GEJ.04_128,07ff). Wenn dies schon der gewöhnlich vorkommende Sterbeprozess ist, was muss das dann erst für eine Marter sein, noch gar nicht „sterbereif“ bei lebendigem Leib seiner Organe entrissen und mit diesen zerstückelt in fremde Körper gezwungen zu werden!

Niemand ist berechtigt, „den Geist seines Bruders wie auch seinen eigenen durch was immer für Mittel zu zerstören und für die Erlangung des ewigen Lebens untüchtig zu machen. [Anm.: Dies gilt auch für Organspenden unter Lebenden!] Gott tötet freilich tagtäglich der Menschen Leiber; aber zur rechten Zeit, wenn der Geist entweder auf die eine oder die andere Weise irgendeine Reife erlangt hat. Auch die Engel des Himmels, als fortwährende Diener Gottes, erwürgen in einem fort der Menschen Leiber auf Erden; aber nicht eher, als bis sie vom Herrn den Auftrag haben, und dann nur auf diejenige Art und Weise, wie es der Herr haben will“ (GS.02_078,12)!!!

Durch eine Organspende kann keine seelisch-geistige Weiterentwicklung stattfinden, da ein Teil der Seele in einem fremden Körper gefangen ist. „Die Seele ist gebeugt zur Erde; ihr Leib klebt am Erdboden“ (Ps 44,26).
„Welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?“ (Lk 9,25), „nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?“ (Mt 16,26; Mk 8,36)
„Wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst?“ (1.Kor 6,19; Rö 14,7-8). „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unseres Herrn Jesu Christi“ (1.Thess 5,23).
„Wenn wir von Gott aus berufen werden, diese Welt zu verlassen, dann wird zuvor ein Engel Gottes [...] in einem Augenblick alles dem Geist Angehörige aus der Materie frei machen. Die Materie wird der vollen Auflösung übergeben, die Seele und ihr Lebensgeist, sowie alles, was in der Materie der Seele angehört, wird in vollkommenster Menschengestalt vereinigt in die reine Welt der Geister hinübergeführt nach dem ewigen, unwandelbarsten Willen Gottes!“ (GEJ.02_195,02)
„Solange noch eine Wärme im Herzen ist, löst der Engel die Seele nicht vom Leib. Diese Wärme ist der Nervengeist, der zuvor von der Seele ganz aufgenommen werden muss, bis die volle Löse vorgenommen werden kann.“ (BM.001,07f). Wie mag da wohl ein von seinen Organen ausgeraubter Mensch, die ihn wie feste Seile an einen oder mehrere Erdbewohner binden, im Jenseits ankommen?

Der HERR allein ist der Herr über Leben und Tod: „Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der ein Herr ist Himmels und der Erde, bedarf niemanden, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt“ (Apg 17,24-25)! „In seiner Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen“ (Hi 12,9-10). Der HERR: „Ich bin der Herr, dein Gott.“ (2.Mo 20,2) „Seht ihr nun, dass ich's allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und heilen, und ist niemand, der aus meiner Hand errette“ (5.Mo 32,39). „Wenn Ich das Fleisch des Menschen ersterben lasse, so sein Geist zum Leben eingehen soll, so ist das ein gar kleiner Tod; du aber sollst in Meinem Feuer einen gar endlos großen finden, und es wird sich dann zeigen, wie viel von dir nicht getötet wird in Meinem Feuer! Was ist des Fleisches Abfall? – Nichts als eine Löse des Geistes, also seine Auferstehung vom Tode zum wahren, vollkommensten Leben!“ (HGt.03_021,19)

Jesus mahnt uns eindringlich: „... haltet ihn [den Menschen] nicht eher für tot, als bis sich die wahren Todeszeichen an ihm wohlerkenntlich zu zeigen anfangen!“ (GEJ.08_084,03-04)

Der HERR allein ist der Heiland: „Ich bin der Herr und außer mir ist kein Heiland. Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr; so bin ich euer Gott. Auch bin ich, ehe denn ein Tag war, und ist niemand, der aus meiner Hand erretten kann“ (Jes 43,11-13). „Ich bin allein ein wahrer Weltheiland für alle Menschen und habe nicht nur die Macht, jeden Menschen durch Meinen Willen und Mein Wort dem Leibe nach gesund zu machen, sondern vermag vor allem auch der Menschen Seelen von langer Irrsal zu erlösen und ihnen das ewige selige Leben zu geben“ (GEJ.06_097,09). „… Dieser Kranken sage, dass nur Ich der einzige und allein rechte Arzt bin und frei helfen kann, wem Ich will!“ (HiG.01_41.01.25,02).
„Siehe, weil ER die Menschen für ein höheres und ewiges Leben erschaffen hat und sie nur so lange auf dieser Erde bestehen lässt, bis sie die nötigste Willensfreiheitsprobe oder mindestens den Durchgang durchs Fleisch gemacht haben, so ist das eine wahre und lebendige Liebhaberei Gottes zu Seinen Menschen, dass Er sie auf dieser Jammerwelt nur so lange im Fleisch erhält, als es eben für einen oder den andern Menschen höchst nötig ist!“ (GEJ.07_217,02)! „Alles Fleisch ist wie Gras und verdorrt“ (1.Pt 1,24; Jk 1,11). „Was soll ich mein Fleisch mit meinen Zähnen davontragen und meine Seele in meine Hände legen? Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten. Er wird ja mein Heil sein“ (Hi 13,14-16). „Sehet zu, dass ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet“ (Gal 5,13), denn „wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten“ (Gal 6,8; Rö 8,12).
Und so „warte und hoffe ich, dass ich in keinerlei Stück zu Schanden werde, sondern dass mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit also auch jetzt, Christus hoch gepriesen werde an meinem Leib, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (Phil, 1,20-21), und so sind wir „getrost und haben vielmehr Lust, außer dem Leibe zu wallen und daheim zu sein bei dem Herrn“ (2.Kor 5,8), denn wir „sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung“ (Rö 8,23).

Der HERR: „Bemühet euch daher, euer Leben schon hier zu vereinen in Mir, so wird euch der Tod des Leibes dereinst vorkommen wie eine große aufgehende Sonne dem nächtlichen Wanderer an einem Meeresgestade, welches voller Klippen und Abgründe ist. Glaubet es Mir, dass es also ist, so wird niemand mehr euch den inneren Frieden rauben! Das sagt der Herr des Lebens und des Todes. – Amen, Amen. Amen.“ (HiG.01_41.04.29,08)



Ausarbeitung 04/2015



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