Jakob Lorber - unreine Speisen - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - unreine Speisen

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Schweinefleisch und Fleisch unreiner Tiere  laut Neuem Testament gesegnet?

In der Apostelgeschichte 10,14-20 heißt es: „Als er hungrig war, schickte ihm Gott "allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss“. Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und die Stimme sprach zum andernmal zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein. Und das geschah zu drei Malen; und das Gefäß ward wieder aufgenommen gen Himmel. Als aber Petrus sich in sich selbst bekümmerte, was das Gesicht wäre, das er gesehen hatte [hier geht es also um Entsprechung!]… Indem aber Petrus nachsann über das Gesicht, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; aber stehe auf, steig hinab und zieh mit ihnen und zweifle nicht; denn ich habe sie gesandt.“

Erklärung aus der Neuoffenbarung hierzu:
„Petrus aber fragte noch und sagte: „Herr, sündigen die sonst oft sehr achtbaren Heiden nicht, so sie das Fleisch der unreinen Tiere essen? Denn uns Juden ist es untersagt, und wer es äße, würde eine grobe Sünde gegen das Gesetz Mosis begehen.“ Sagte Ich: „Im Notfalle kannst auch du als ein strenger Jude aller Tiere Fleisch essen, und es wird dir gut dienen; denn alle Nahrung, die zu nehmen ein Mensch durch die Not gezwungen wird, ist von Mir aus gereinigt, – nur muss er dabei eine noch größere Mäßigkeit beachten! Das Fleisch der Schweine ist gut; aber es muss das geschlachtete Tier sehr gut ausbluten, dann bei sieben Tage lang in Salz und Essig mit Thymiankräutl eingeschwert liegen. Darauf nehme man es aus solcher Beize, trockne es mit Linnen gut ab und hänge es dann einige Wochen lang in den Rauch von gutem Holze und Kräutern, bis es völlig hart und ganz trocken wird. So man es dann genießen will, so siede man es zuvor in halb Wasser und halb Wein mit Thymian und Steinwürzlein [Petersilie], und man wird damit ein gutes und gesundes Nährmittel auf dem Tische haben; doch müssen diese Tiere stets im Winter geschlachtet werden. Wie da aber mit den Schweinen, so ist auch mit den andern unreinen Tieren zu verfahren, so ihr Fleisch bei mäßigem Genusse dem Menschen nicht schaden soll. Wie aber mit den Landtieren, ebenso auch mit dem verschiedenartigen Gevögel der Luft und mit dem mannigfachen Getier in den großen Meeren! Und nun wirst du, Petrus, etwa wohl wissen, was du essen darfst und wie, damit du nicht sündigest wider deinen Magen und auch nicht wider deine Seele!" (GEJ.05_239,06-10)
Jesus: „Nehmet aber zuvor bei eurem Wirte etwas Brot und Wein zu euch; das Fleisch der Schweine aber esset nicht, bevor ihr es nicht nach Meinem Rate werdet zubereitet haben!“ (GEJ.10_054,10)
Jesus: „Ich machte sie auf viele Wurzelfrüchte aufmerksam, die sie aus der von Mir gegebenen Beschreibung recht gut erkennen, anpflanzen und hernach zum Genusse bereiten konnten. Also machte Ich sie auch damit bekannt, wie sie das Fleisch der Schweine, der Hirsche, der Rehe, der Gemsen, Gazellen, der wilden und zahmen Hasen und einer Menge Vögel zubereiten sollen, auf dass sie es essen können und ihnen solche Kost nicht schade. Also zeigte Ich ihnen auch, wie und zu welcher Zeit man diese Tiere am leichtesten fangen, töten und ihr Fleisch dann gebeizt und wohl geräuchert auf eine längere Zeit zum nötigen Genusse aufbewahren kann.“ (GEJ.06_222,02)

Gerne wird das Essen von Schweinefleisch und unrein erklärten Tieren damit begründet, dass der Reine ja alles essen kann, da dem Reinen alles rein ist. Schauen wir einmal etwas genauer hin, was Jesus meint: Joseph zu Jesus:“Aber Sohn, was wird denn das Gesetz Mosis dazu sagen?‘ Sagte Ich: ,Hast du denn schon wieder vergessen, wer Ich bin? Der in Mir ist, hat dem Moses die Gesetze gegeben, und Ebenderselbe sagt nun zu dir: Iss, was dir auf den Tisch gesetzt wird, wo du es nicht anders haben kannst; denn dem Reinen (!) ist alles rein! Moses hat das Fleisch der unflätigen Tiere den Juden nur darum zu essen untersagt, auf dass sie selbst nicht noch unflätiger würden, als sie schon von Geburt an waren; aber im Notfalle durften auch die Juden das Fleisch der als unrein bezeichneten Tiere essen. Wir selbst aber waren nie unrein und werden auch nie unrein werden, und so kann uns auch keine Speise, wenn sie wohl bereitet ist (!), verunreinigen.“ (GEJ.07_208,14-16)
Ein Pharisäer: „Nun, nun, freundlichster, hoher Julius, musst uns diese Geschichte nicht gar zu sehr als eine Sünde anrechnen! Denn sieh, womit ein Mensch gefüttert wird, davon erhält sein Leib die Nahrung! Ist das Futter gut, so wird die Ernährung auch gut sein; ist aber das Futter schlecht, so wird auch die Ernährung schlecht sein. Ein verwahrloster Mensch, der am Ende mit den Schweinen frisst, der wird auch keinen andern Unflat von sich lassen als die Schweine selbst! Und so geht es uns nun auch geistig. Jahrelang ist der Magen unserer Seele mit der Schweinskost dotiert (bedient) worden, und es geht das schlechte Überbleibsel nicht so leicht und so geschwind, als man es meint, aus dem Magen der Seele heraus!“ (GEJ.02_243,02)
Jesus: „Werdet als die Ausbreiter dieser Meiner Lehre nirgends und niemals schwach in was immer für einer alten Satzung, nicht einmal in der Wahl der Speisen; denn was zum Munde hineingeht mit Maß und Ziel, verunreinigt den Menschen niemals, sondern nur das verunreinigt den Menschen, was vom Herzen durch den Mund zum Schaden des Nebenmenschen herauskommt! So werdet ihr mit dieser Lehre den wahren Segen und das wahre Heil den Menschen geben für bleibend, das in tausend Jahren und abermals tausend Jahren ebenso rein dastehen wird, wie Ich Selbst es nun euch gebe und gegeben habe“ (GEJ.05_131,08; Mt 15,11; 1.Tim 4,4).

Das Testament, das von Gott zuvor bestätigt ist auf Christum, wird nicht aufgehoben.“ (Gal 3,17)





Ausarbeitung 02/2010


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