Jakob Lorber - Unkeuschheit, Unzucht - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Unkeuschheit, Unzucht

Bibel und NO

- Aussagen von Bibel und Neuoffenbarung Jesus durch Jakob Lorber -


Mahnungen der Bibel, in Keuschheit zu leben:

„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit" (Gal 5,22).

„Sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit“ (1. Tim 4,12).

„Sage ihnen, dass sie nüchtern sein sollen, ehrbar, züchtig, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld, dass sie die jungen Weiber lehren züchtig sein, ihre Männer lieben, Kinder lieben, sittig sein, keusch, häuslich, gütig, ihren Männern untertan, auf dass nicht das Wort Gottes verlästert werde. Desgleichen die jungen Männer ermahne, dass sie züchtig seien“ (Tit 2,2-6).

„Und wir geben niemand irgendein Ärgernis, sondern in allen Dingen beweisen wir uns als die Diener Gottes: in Keuschheit…“ (2. Kor 6,6).

„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, und dass ihr meidet die Hurerei und ein jeglicher unter euch wisse sein Gefäß zu behalten in Heiligung und Ehren, nicht in der Brunst der Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen“ (1. Thes 4,3-5; s.a. 2. Kor 6,6; Gal 5,22; 1. Tim 4,12+5,2).


Die Neuoffenbarung erläutert, was unter Keuschheit und Unkeuschheit zu verstehen ist:

„Keuschheit ist derjenige Gemütszustand des Menschen, in welchem er aller Selbstsucht ledig ist, oder in dem er rein ist von allen Makeln der Eigenliebe. Unkeuschheit ist derjenige Gemütszustand, in welchem der Mensch nur sich selbst berücksichtigt, für sich selbst handelt und seines Nebenmenschen, besonders in Berücksichtigung des Weibes, gänzlich vergisst“ (GS.02_080,17).

„Ein Mann kann mit seinem Weib ebenso gut die Unkeuschheit treiben als mit einer Hure und ärger noch. Denn bei einer Hure ist nichts mehr zu verderben, weil da ohnehin schon alles verdorben ist; aber ein Weib kann überreizt werden und dadurch in eine leidenschaftliche Begehrlichkeit übergehen, wodurch sie dann eine viel ärgerlichere Hure werden kann denn eine Ledige“ (GEJ.03_215,10).

„Die mit Weibern geilenden Männer sind Hurer, die als solche nie ins Gottesreich eingehen werden, weil solch eine schändliche Hurerei allen guten Sinn in ihrer Seele verzehrt und alles Geistige tötet“ (GEJ.03_068,01).

„Die Unzucht ist eine Form der Genusssucht, die ein unverkennbares Kind der Eigenliebe ist, und mit der Herrschliebe ganz identisch einhergeht. Wenn sich ein Mann das ohnehin schwache Weib eigennützig zum genusssüchtigen Nutzen macht, ist dies eine Sünde der Unkeuschheit, weil sein Akt nur der Befriedigung der puren Wollust dient und nicht die Zeugung eines Menschen zum Grund hat (GEJ.03_215,11; GS.02_080,20; GS.02_081,08). Die Selbstsucht ist jedoch nirgends schmählicher, als wie gerade bei dem Akt, wo es sich um die Fortzeugung eines Menschen handelt. Warum? Wie der Grund, wie der Same, so auch wird die Frucht. Ist göttliche Liebe, also die Keuschheit der Same, so wird auch eine göttliche Frucht zum Vorschein kommen; ist aber Eigenliebe, Selbst- und Genußsucht, also der unkeusche Zustand des Gemütes der Same, welch eine Frucht wird da hervorgehen?“ (GS.02_080,18)

„Von allen Lastern ist das böseste die Hurerei, die Unzucht und Geilerei aller Art und Gattung. Zu diesem Laster werden die Menschen verleitet durch Müßiggang, Hoffart und Hochmut. Dem Hochmut ist nichts mehr heilig; er sucht nur alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel auf, um durch sie seine weltsinnlichen Leidenschaften zu befriedigen“ (GEJ.06_056,01).

„Da der Müßiggang stets der Zeuger aller Laster und Sünden ist, sollen ihm besonders die Jünglinge nicht preisgegeben werden und die Jungfrauen wohl gekleidet, aber nie reizend bekleidet einhergehen“ (GEJ.03_066,10; HGt.01_036,37-39).

„Schwelgen und Prassen machen die Seele sinnlich und materiell, überladen sie. Wenn dann der Leib nicht mehr allen Unflat der Seele aufnehmen kann, verbleibt er in ihr, drückt und ängstigt sie, so daß sie dann alle Mittel und Wege in Anspruch nimmt, den zu sehr angehäuften Unflat auf den Wegen allerlei Unzucht, Hurerei, Ehebruch und der Art mehr heraus zu schaffen“ (GEJ.01_207,02).

„Auch wenn der Wein im rechten Maß genossen eine rechte Stärkung ist und die Glieder des Leibes kräftig und gesund macht, so erweckt er aber im Übermaß getrunken die bösen Geister des Fleisches und betäubt die Sinne. Die bösen Geister aber erwecken dann des Fleisches Lust, die da Unkeuschheit und Unzucht heißt, durch die dann die ganze Seele auf langehin unrein, darauf auch unmutig, zänkisch, träge und oft nahe wie völlig tot wird. Es ist daher notwendig, im Trinken des Weines ein gerechtes Maß zu beachten“ (GEJ.06_187,01).

„Wenn der Leib die Seele reizt, sich für seine sinnliche Befriedigung in alle Tätigkeit zu werfen, so rührt das stets von den vielen unlauteren Natur- oder gerichteten Materiegeistern her, die so ganz eigentlich das Wesen des Leibes ausmachen. Gibt die Seele den Anforderungen des Leibes zuviel Gehör und tut danach, so tritt sie mit ihnen in Verbindung und steigt auf diese Weise in ihre höchst eigene Hölle und in ihren höchst eigenen Tod. Und tut die Seele solches, so begeht sie eine Sünde wider die Ordnung Gottes in ihr“ (GEJ.02_210,11; GEJ.03_066,02; Rö 8,6-7).

„Im männlichen Samen und weiblichen Ei sind die alleredelsten und seelenverwandtesten Lebenssäfte konzentriert (GEJ.04_230,02). Wer häufig Sex ausübt, vergeudet seine besten Kräfte und schwächt die Gesundheit. Er wird dadurch immer schlaffer und träger, verhindert seine geistige Entwicklung“ (GEJ.04_230,02-03; GEJ.04_203,03; s.a. Die Sexualkraft - Grundkraft des Lebens).

„Aus dem Gesagten ist zu ersehen, warum die Unzucht von Moses als eine schwere Sünde verboten ist, denn es ist von Gott aus dem Menschen alles nach der göttlichen Ordnung verordnet. Wer in solcher Ordnung verbleibt, der wird auch die Früchte des Segens von oben ernten, wer aber wider solche Ordnung handelt, der wird die Früchte des Fluches ernten“ (GEJ.03_066,07).




Zusammenstellung 04/2015



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