Jakob Lorber - Beginn des Gerichts auf Erden - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Beginn des Gerichts auf Erden

Themen > Gnaden-, Gerichts- und Endzeit

Was soll mit der Erde geschehen?
In „Von der Hölle bis zum Himmel“ wird uns erläutert, was wegen der Abtrünnigkeit der Menschen mit der Erde geschehen soll, wozu ein großer Rat gehalten werden soll (RB.01_067,04+078).

Tagung des Rats
Die Tagung des Rats wird durch Jesus mit der Frage eröffnet, was Er mit der Erde tun solle. Von den Anwesenden werden folgende Meinungen vertreten:

Adam: Das Schlechte soll verbrannt werden (RB.01_079,05).
Noah weist auf die Reue Jesu hin, als Er mit der Sündflut die Menschheit ersäufte und fragt, ob Er es wieder bereuen würde, wenn Er die Erde mit Feuer reinigte (RB.01_079,06-08).
Abraham weist auf Sodom und Gomorrah hin und bittet um die Vernichtung des Bösen und Schonung der Guten und Gerechten (RB.01_079,10-15).
Isaak bittet um die Vernichtung des Bösen (Satan) durch Brandopfer (RB.01_079,16-19).
Jakob bittet um die Rücknahme von Gottes Härte und dass Er die Quelle des Bösen vernichtet, dafür wieder die Welt mit Gutem fruchtbar macht, damit Seine Kinder leben und groß werden können (RB.01_079,20-22).
Moses bietet sich an, nochmals auf die Erde zu gehen, um die Herrscher zu schlagen und die Kinder Gottes zu erretten (RB.01_080,08).
David wünscht sich, dass Jesus Seine alte Ordnung wieder einführt und wieder gerechte Herrscher einsetzt (RB.01_080,11+13).
Petrus für alle Apostel möchte, dass der katholischen Kirche der verdiente Lohn gegeben wird (RB.01_081,06).
Paulus zeigt auf, dass wir alle Sünder sind, und daher kein Recht zum richten haben. Dies obliege ganz alleine Jesus (RB.01_081,08-30).
Robert bittet Jesus um Erbarmung und Füllung der Herzen der Herrscher mit Liebe, Demut und Frieden (RB.01_082,01).
Jellinek schließt sich dem an (RB.01_082,08).
Jesus weist auf die Schwierigkeit hin, sowohl Herrschern wie auch nach Freiheit dürstenden Völkern gleichermaßen zu helfen, ohne ihnen jedoch ihren freien Willen zu nehmen (RB.01_082,09-15).
Becher meint, die schlechten Menschen der Erde zu vertilgen und sie durch bessere zu ersetzen (RB.01_083,01).
Jesus erklärt, dass dies nichts bringen würde, da die ausgetauschten Menschen auch wieder schlecht werden würden (RB.01_083,02-04).
Messenhauser meint, die Verhältnisse noch schlimmer werden zu lassen, die Hochmütigen zu demütigen, und den Anderen Sanftmut und Geduld im Tragen des Kreuzes zu geben (RB.01_083,07).
Jesus weist darauf hin, dass die Menschen durch das Evangelium wissen, wie sie zu leben haben. Er kann jedem geben, worum er bittet, aber einem ganzen Volk nicht, worum wenig einzelne bitten (RB.01_083,11-13).
Helena möchte sich nicht äußern und verweist auf Paulus, der gesagt hat, dass Frauen nicht reden sollen, was ihr
Jesus widerlegt.
Helena wünscht sich, dass die Kluft zwischen arm und reich aufgehoben wird, und die Menschen in wahrer Nächstenliebe miteinander leben (RB.01_084).
Jesus erklärt, dass die Erde eine Prüfungsschule für jeden in den Menschen gelegten Geist ist und für alle Zeiten auch bleiben muss, ohne die kein Geist ein vollkommenes, ewiges Leben erreichen könnte. Doch der allein Schuldige an dem Blind- und Schwachwerden der Menschheit wird gebunden und dadurch die Menschen auf der Erde von seinen Fesseln frei gemacht werden. Davor müssen aber auf der Erde alle Geister sich erst finden und zur Einsicht kommen, was ihnen hauptsächlich vor allem fehlt. Sodann aber wird es einen Augenblick währen und alles wird sich auf der Erde in einer neuen Ordnung befinden (RB.01_085,10-13).
Max Olaf gibt alles in Jesus Hände, weil er erkennt, dass Er einem jedem nach seinem Verhalten und Wollen gibt. In diesem Augenblick bekommt er ein sonderbares Gefühl, als ob soeben jetzt auf der Erde ein mächtiger Schlag geschehen wäre und fragt Jesus nach dessen Bedeutung (RB.01_086,01-05).

Jesus erklärt:
„Mein liebster Max Olaf! Ja, ja, Ich sage es dir: Heute, heute und heute! –
Nacht wollen sie, und sie soll ihnen werden und alle verschlingen, die sie wollen!
Den Tod wollen sie; auch der soll ihnen werden, die ihn erwählt haben zu ihrem Helfershelfer!
Glanz, Ruhm und Ehre wollen sie; denn für diese müssen Tausende sich schlachten lassen! Ja, es sei! Sie werden erschrecklich glänzen, ihr Ruhm wird furchtbar sein und entsetzlich ihre Ehre!
Herrschen wollen sie! Ja, sie sollen herrschen, aber wie die Pest und wie der Drache in seiner Höhle und wie der Leviathan in seiner Schlammtiefe unter dem Grund des Meeres!
Lüge wollen sie; denn die Wahrheit ist ihnen ein Greuel der Verwüstung. Daher sollen sie auch nimmer an das helle Licht der Wahrheit kommen!
Einen Gott wollen sie auch; aber nur, wie sie ihn brauchen können! Daher sollen sie nimmer Mein Angesicht zu sehen bekommen!
Auch wollen sie allein nur leben; alle anderen sollen nur leben, wenn sie fürs Leben der Großen taugen! Daher wird es aber sein, dass sie ewig allein leben werden!
Was sie wollen, das soll ihnen werden, wie sie es wollen! –
Aber bald wird eine große und schreckliche Reue in ihre Seele fallen wie ein Mühlstein aus den Wolken, und sie werden suchen, dieser Reue ledig zu werden. Aber ihr Suchen wird vergeblich sein; denn diesen Stein wird niemand vom Grab ihrer Seele heben!
Oh, Ich kenne sie und ihre Gelüste und ihre Taten! Ich habe die Könige der Erde gezählt und habe wenige gefunden, die da gerecht wären vor Mir! Daher soll Nebukadnezars Los ihr Anteil werden! Aber den wenigen Gerechten will Ich auch helfen wunderbar, dass sie fürder glänzen sollen unter allen Königen und Völkern wie die hellsten Sterne unter dem Kleingeflimmer des Firmamentes“ (RB.01_086,06).

Beginn des Gerichts auf Erden
Jesus: „Und heute, heute und heute soll das Gericht beginnen!
Heute sollen viele geschlagen werden! Viele Teufel sollen heute zugrunde gehen, und Satan wird der ihm gelegten Falle nicht entgehen.
Und nun, Mein Robert, gehe hin und bringe Wein her, und zwar den besten, den Wein des Lebens, der Liebe und der Wahrheit, auf daß wir auf das Wohl der armen Brüder der Erde trinken und sie segnen! – Also geschehe es!“ (RB.01_086,07-08)

In diesem Moment, also zur Zeit der Niederschrift des Buches „Von der Hölle bis zum Himmel“ in 1848/51 beginnt das Gericht auf der Erde. Ein jeder bekommt, wonach er strebt. Wer Nacht will, dem soll sie werden und alle verschlingen, die sie wollen. Doch den Gerechten hilft Jesus, dass sie glänzen sollen wie die hellsten Sterne (RB.01_086,06).

Die Verheißung Jesu
Jesus verheißt das 1000-jährige Reich und die neue Licht- und Liebesbrücke der göttlichen Gnade, über die die Bewohner der Erde mit den jenseitigen Geistern in einen ständigen Verkehr treten können, und dass das verlorene Paradies auf Erden wieder aufgerichtet wird (RB.01_86,18-20).

Alle Versammelten nehmen das Liebesmahl ein und essen und trinken auf das Wohl der Kinder und Brüder auf der Erde, die viele Verfolgungen auszustehen haben und denen sie helfen werden (RB.01_086,08-22).


Weiteres zur Gerichtszeit s. hier


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