Jakob Lorber - Frauen, dürfen sie in der Gemeinde reden? - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Frauen, dürfen sie in der Gemeinde reden?

Bibel und NO

"Lasst eure Weiber schweigen..."

In der Bibel steht geschrieben: „Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasst eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, dass sie reden.“ (1. Kor 14,34).

Was gibt uns die Neuoffenbarung durch Jesus dazu kund?
Jesus fordert in RB.01_084,02  Helena zum Reden vor vielen Gästen auf, worauf sie sich auf Paulus beruft, der „gelehrt hat, dass da kein Weib im Rat einer Gemeinde etwas reden dürfe, sondern allein die Männer“ (1. Kor 14,34).
Jesus Antwort an Helena: „du kannst Mir nicht mehr auskommen und wirst sogar nach des Paulus ausdrücklichem Gebot reden müssen; und nach Meinem Gebot, das noch übers Paulinische geht, schon ganz unausweichlich! – Siehe, in einem Brief an die Römer empfahl Paulus die Phöbe, die der Gemeinde zu Kenchreä in Meinem Dienst vorgestanden ist (Rö 16,1). Ebenda empfiehlt er aus gleichen Gründen die Priscilla (Rö 16,3; s.a. Apg 18,18+26), grüßt eine gewisse Maria, die ebenfalls viel Arbeit in Meinem Namen hatte (Rö 16,6), und ebenso die Tryphäna, die Tryphosa (Rö 16,12) und seine liebe Persida, die viel mit Wort und Tat in Meinem Namen gearbeitet hatte (Rö 16,13). Siehe nun, Meine liebe Helena, solchen Weibern hat Paulus keine Mundsperre in der Gemeinde angelegt; sondern nur solchen, die aus einer Art Hochmut in der Gemeinde auch Sitz und Stimme haben wollten und – ohne Meinen Geist zu haben und zu begreifen – dennoch reden wollten, als wüssten sie auch, was die aus Meinem Geist Wiedergeborenen wissen! So aber auch ein Weib voll Meines Geistes ward, der im Mann wie im Weib stets der gleiche ist, da kann und muss sie sogar reden, was und wie es der Geist von ihr verlangt!“ (RB.01_084,03-06)

Jesus: „Meine Apostel waren die erste und somit vorzüglichste christliche Gemeinde in der Welt, weil sie unmittelbar von Mir gestiftet war! Als Ich am dritten Tag wieder aus dem Grab erstand, wen wohl sandte Ich zuerst zu den Brüdern hin, ihnen Meine Auferstehung zu verkünden? Siehe, ein Weib, ungefähr von deiner irdisch moralischen Beschaffenheit! – Nun, wenn das nachträgliche Gebot Pauli für noch ganz weltliche Weiber überall, d.h. auch bei Gott wohlgefälligen Weibern, soll in die Anwendung kommen – wie hätte sich dann eine Magdalena je unterstehen können, an Meine ersten Apostel selbst einen Boten zu machen?!“ [RB.01_084,07]  

„Mathael, Helena, Jarah, Ouran und an Mathaels Seite seine vier Gefährten als der Rob, Boz, Micha und Zahr blieben zwar auch wach und waren voll großer Gedanken; aber sie schwiegen alle und dachten über das nach, was die Jarah zu ihnen alles geredet hatte, und getrauten sich nicht, sie weiter um irgend etwas zu fragen. Die Jarah aber dachte auch darüber nach, ob sie diesen Menschen nicht etwa zu viel auf einmal gesagt habe“. [GEJ.03_127,04]

„Bei dieser Gelegenheit kamen dem Julius Tränen in die Augen, sowie dem ganz gerührten Cyrenius. Auch die Jarah bekam Tränen in ihre Augen und die meisten Meiner Jünger. Und die Jarah sagte ganz still zu Mir: »O Herr, dürfte ich jetzt reden, was könnte und was wollte ich diesen dreißig Geretteten doch alles erzählen von Dir!«  Sage Ich: »Ja, wenn du Mich nicht verrätst, so kannst du schon etwas von dir geben; denn diese Geretteten werden dich mit der allergespanntesten Aufmerksamkeit anhören!« Sagt die Jarah voll Freuden: »Oh, wenn also, dann werde ich gleich die Gesellschaft um Aufmerksamkeit angehen!«“ [GEJ.02_240,02-04]

Maria, eine Jüngerin Jesu: „Ich hatte viel Freude an den guten Seelen, die sich von mir über Dich, o mein Herr, und über Dein heiliges Wort haben belehren lassen. Alle meine geliebten Schüler sind mir nun gefolgt und harren bei etlichen Tausenden auf dieser Höhe des Herrn. […] Wir sind nun auf die Höhe dieses Berges gelangt. Und siehe, dort vorne unter den Bäumen lagern deine Jünger und Jüngerinnen. Gehe hin und sage ihnen, dass Ich und der frühere Bote da seien, um sie vollends zu erheben zum ewigen Leben infolge der puren Gnade des Herrn!“ [RB.02_267,13+16]


Gleichstellung von Mann und Frau vor Gott

Bibel:
„Hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.“ [Gal 3,28; Rö 10,12]

„Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil“ [1. Kor 12,27; 1.Kor 12,12]

„Wir sind auch durch einen Geist alle zu einem Leib getauft […] und sind alle zu einem Geist getränkt“ (1. Kor 12,13), und  „gemeinsam Erben der Gnade des Lebens.“ (1.Pt 3,7).

Neuoffenbarung durch Jesus:
„Seht, ihr alle seid gleich, – gleich ihr Männlichen und gleich ihr Weiblichen!“ [HGt.01_036,37; HGt.03_030,18]


Bibel:
„Dient einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: so jemand redet, dass er's rede als Gottes Wort; so jemand ein Amt hat, dass er's tue als aus dem Vermögen, das Gott darreicht.“ (1.Pt 4,10-11)

„So ermahne nun euch ich Gefangener in dem Herrn, dass ihr wandelt, wie sich's gebührt eurer Berufung, mit der ihr berufen seid […]. Einem jeglichen aber unter uns ist gegeben die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi.“ (Eph 4,1+7; 1.Kor 7,24)

Neuoffenbarung durch Jesus:
„Weißt du denn das auch noch nicht, dass von Mir aus alles genauest bemessen ist und alles seine Bestimmung hat?! Wie es unter den verschiedenen Gliedern deines Leibes sich verhält, dass eines mit seiner ihm allein eigenen Fähigkeit allen anderen Gliedern dient, also sind auch die Menschen von allerlei Fähigkeiten und können dienend sich gegenseitig nützlich erweisen, und das ist es dann ja eben, was die höchste Seligkeit des Lebens bedingt und ausmacht.“ [GEJ.04_113,05, 1.Kor 12,13]

„Denn die Talente sind von Mir aus an die Menschen darum verschieden verteilt, auf dass ein jeder seinem Nächsten nach dem ihm eigenen Talent in der von Mir gebotenen Nächstenliebe dienen kann.“ [GEJ.10_065,04]


Worauf es ankommt

Die Bibel:
„Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben gemäß. Hat jemand ein Amt, so warte er des Amts. Lehrt jemand, so warte er der Lehre.“ (Rö 12,4-7)

„Strebt nach der Liebe! Fleißigt euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen mögt! […] Wer aber weissagt, der redet den Menschen zur Besserung und zur Ermahnung und zur Tröstung.“. (1.Kor 14,1-3)

Neuoffenbarung durch Jesus:
„Wer nicht im Herzen beten kann, der bete lieber gar nicht, auf dass er sich vor Gott nicht unanständig gebärde! Füße, Hände, Augen, Ohren und Lippen hat Gott dem Menschen nicht gegeben, dass er damit eitel und leer beten solle, sondern allein das Herz! Aber dennoch kann ein jeder Mensch auch mit den Füßen, Händen, Augen, Ohren und Lippen beten […] Also betet der Mensch mit den Lippen auch, wenn er die Unwissenden belehrt und sie zum wahren Glauben, zur rechten Erkenntnis Gottes und zu allerlei nützlicher Tugend beredet. Das alles ist dann auch ein Gott höchst wohlgefälliges Gebet. [GEJ.02_111,05-07]


Bibel:
„So zieht nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld […] Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. […] Lasst das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit; lehrt und vermahnt euch.“ (Kol 3, 12-16)

Paulus‘ Brief an die Gemeinde in Laodizea:
„Und so denn zieht vor allem an die Liebe; denn sie allein gilt vor dem Herrn und ist das allein vollrechtliche Band aller Vollendung und aller Vollkommenheit! In der Liebe und durch die Liebe regiere der wahre, vollkommene Friede Gottes in euren Herzen, in und zu welchem Frieden ihr auch allein alle berufen seid in einem Leib in Christo dem Herrn […]. Lasst das lebendige Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Liebe und wahrer, vollkommener Weisheit aus ihr! Lehrt und vermahnt und erbaut euch gegenseitig mit allerlei herrlichen geistigen Dingen und Betrachtungen […]. Alles aber, was immer ihr tut – sei es mit Worten oder Werken –, das tut im Namen unseres Herrn Jesu Christi, und dankt für alles Gott dem Vater durch Ihn; denn Er ist der Vermittler zwischen Gott und uns, – in Seinem Herzen wohnt die Fülle des Vaters!“ [Lao.01_003,22-27]


Weissagung, die Gabe erstreckt sich nicht nur auf Männer

Bibel:
„Der hatte vier Töchter, die waren Jungfrauen und weissagten.“ (Apg 21,9)

„Eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen […] und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in denselben Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.“ (Apg 2,17-18, s.a. Joel 3,1)

Neuoffenbarung durch Jesus:
„Ich werde im Geist, im Wort und in der Wahrheit bei den Meinen verbleiben, und die in großer Liebe zu Mir sich befinden werden, die werden Mich auch persönlich auf Momente zu sehen bekommen. Die aber nach Meinem Wort leben und nach der inneren Wahrheit desselben sorglich forschen werden, mit denen werde Ich reden durch das Verständnis ihres Herzens und werde also legen Meine Worte in ihr Gemüt, und in Meinem Namen wohlerzogene Jünglinge und Mägde sollen Gesichte haben, in denen ihnen erklärt wird Meine Wesenheit, die Himmel und das ewige Leben, wie auch das Los der Abtrünnigen und Bösen, und auch also werde Ich verbleiben bei den Meinen bis ans Ende der Zeit dieser Erde. Das alles versteht nun recht, und fragt Mich um derlei nicht wieder!“ (GEJ.08_055,15)


Prophetinnen gab es schon im Alten Testament:
„Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester“. (2.Mo 15,20) „Hulda, dem Weibe Sallums“. (2.Kö 22,14; 2.Chr 34,22)

„Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels … pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten“. (Lk 2,36-38)

„Zu der Zeit war Richterin in Israel die Prophetin Debora, das Weib Lapidoths.“ (Ri 4,4)

Neuoffenbarung durch Jesus / Prophetenschulen auf der Erden:
Jesus: „Von gottesfürchtigen Eltern schon von der Geburt an rein und wohl erzogene Kinder, natürlich vor allem Knaben [Anm. d. Verf.: also Mädchen nicht ausgeschlossen], die auch sicher zuallermeist physisch völlig gesund und kräftig waren, wurden von den im Geist geweckten Richtern und Priestern in der Weise Aarons in diese Schule aufgenommen, in der sie zuerst des Lesens, Rechnens und Schreibens wohl kundig werden mussten; dann wurden sie in der Schrift wohl unterwiesen, das heißt in den Büchern Mosis, und sodann auch in der Länder- und Völkerkunde der den Menschen bekannten Erde. Dabei aber wurden sie auch sorglichst angehalten, die Gebote Gottes nicht nur zu erkennen, sondern auch streng, und das so viel als möglich freiwillig und sich selbst bestimmend, zu beachten. Sie wurden dabei nach ihrem Alter und nach dem Grad ihrer geistigen Entwicklung gar manchen Proben und Prüfungen ausgesetzt, auf dass sie in sich selbst zu der lebendigen Überzeugung kamen, inwieweit sie schon in der Kraft, aller Welt und ihren Reizen zu widerstehen, zugenommen haben. […] Wer einmal in diesen Zustand, in welchem er Gesichte bekam, gelangte, der gelangte auch zum innersten, lebendigen Wort und vernahm also die Stimme Jehovas in sich, und das war das Gotteswort, das der Prophet wie aus dem Mund Gottes den Menschen verkündete und eigentlich verkünden musste, weil er von dem in ihm waltenden Geist Gottes dazu angetrieben worden ist. Und siehe, also sah die Schule der Propheten aus, und auf die beschriebene Art wurden die Menschen in einer förmlichen und wahren Lebensschule zu Propheten gebildet!“ [GEJ.09_056,10-15]



März 2017






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