Jakob Lorber - Endzeit - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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Jakob Lorber - Endzeit

Themen > Gnaden-, Gerichts- und Endzeit

Verhaltensmaßregeln, wie wir für Jesus kämpfen sollen

„Wollt ihr aber siegende Kämpfer für Mein Reich sein, so macht aus der reinen Wahrheit ein scharfes Schwert; aber dasselbe sei aus der reinsten, uneigennützigsten Liebe angefertigt! Mit solchem Schwert kämpft dann mutig und habt keine Furcht vor denen, die im äußersten Fall wohl euren Leib töten, weiter aber dann nichts mehr tun können! […] Wer immer im rechten Kampf für Mich sein irdisch Leben verliert, der wird es wiederbekommen in Meinem Reich im Vollmaß; wer aber sein irdisch Leben zu erhalten strebt im Kampf für Mich, der ist ein Feiger, und des ewigen Lebens Siegerkrone wird nicht sein Anteil sein! Welches Verdienst hat er, so er mit Mücken kämpft und Fliegen totschlägt? Ich sage euch: So ein Held ist nicht des Anpissens wert! Ah, ganz was anderes ist es, wohlgepanzert und mit einem scharfen Schwert in der Hand in eine Herde von Löwen und Tigern sich begeben! So er die Herde erlegt hat und als Sieger heimkehrt, so werden ihm Ehrenbogen errichtet, und ein großer Lohn für seine Heldentat wird ihm nicht vorenthalten werden! Geht sonach wieder heim und streitet nach der Weise, wie Ich es euch nun gezeigt habe, und es wird euch am rechten Sieg nicht fehlen! […] Wer ein rechter Held sein will, der darf den Feind nicht verderben, sondern er muss sich alle Mühe nehmen, den Feind mit aller Klugheit, Geduld, Liebe und Weisheit [so z.B. auch durch Aufklärung falscher Glaubensgrundsätze] im Herzen zu gewinnen; dann erst kann er sich rühmen, einen wahren Sieg über seinen Feind erkämpft zu haben, und der erkämpfte Feind wird selbst sein größter Lohn sein“ (GEJ.01_201,09-16). „Und so wurden auch noch so manche andere Übel nicht etwa durch sanktionierte Gesetze von den Lehrern im Volk ausgemerzt, sondern allein durch weise Lehren, durch welche die Lehrer den Menschen im klarsten Licht zeigten, welche üblen Folgen daraus notwendig entstehen müssen“ (HGt.03_082,04).

„Diejenigen aber, welche da sind und ehedem waren wahre Schüler aus der Schule des Herrn zum ewigen Leben, verachteten den Tod des Leibes und harrten mit großer Freude und Wonne nur der völligen Auflösung der schweren äußeren Lebensbande der Welt. Sie bezeugten die Wahrheit der Schule des Lebens aus dem Herrn – als Märtyrer mit ihrem Blut. Sucht in der gegenwärtigen Zeit die Märtyrer! – Es gibt wohl hie und da recht wackere Verteidiger der heiligen Schule des Lebens aus Christo, dem Herrn. Aber diese Verteidiger gleichen den Hühnern auf dem Baum, die sich über den unter ihnen herum tanzenden Fuchs lustig machen, weil ihnen ihr Instinkt sagt, dass ihr Feind ihnen also nicht auf die Haut kommen kann. Sind aber die Hühner am Boden und der Fuchs kommt unter sie, da ist es mit dem „Sichlustigmachen“ über den Feind gar, und die Todesangst nötigt unsere tapferen befiederten Helden zur schleunigsten Flucht. Also ist es heutzutage auch der Fall mit der Glaubensstärke. Solange sich jemand in irgendeinem Erdwinkel sicher weiß vor den Krallen herrsch- und habsüchtiger Großen der Welt, solange auch redet er gleich einem Moses auf Sinai. Haben aber diese großen und mächtigen Freunde der Welt und Feinde der Wahrheit unseren Moses aufgespürt und machen Miene, ihn auf eine weltlich höchst unangenehme Weise in Empfang zu nehmen, dann sieht sich unser Wahrheitsprediger um, ob nicht irgendein Pförtchen zum Entwischen noch offensteht. Sollte dieses verrammt sein, dann wird bei strenger weltlicher Prüfung von Seiten des stark bedrohten Propheten diejenige mutige Maßregel ergriffen, welche eurer Wissenschaft nach der sternkundige Kopernicus ergriffen hatte, als er vor sich den Scheiterhaufen zu seinem nicht geringen Trost erblickte; oder wie auch manche wirklich fromme Menschen in Spanien zu den löblichen Zeiten der Inquisition getan haben, da sie auch lieber wollten so manche vom Herrn Selbst ihnen mitgeteilte Lehren verbrennen, als über sich selbst eine bedeutende Unannehmlichkeit kommen lassen“ (GS.02_071,14-17).

Kisehel zu Lamech: „da du freiwillig Gott deine Treue gelobt hast, so hast du damit mit Ihm, dem allerheiligsten Vater, einen festen Liebesbund geschlossen! Er hat ihn angenommen; darum auch wird Er dich stärken, aber dabei nicht unterlassen, dich nach dem gerechten Maß zu prüfen, damit du stets eine Menge Gelegenheiten haben sollst, deine Ihm angelobte Treue stets mehr und mehr zu befestigen. Bleibe daher deinem Bund getreu; der Herr wird dir alle Wege vorzeichnen, welche du zu wandeln wirst haben in Seinem allerheiligsten Namen! Welche Schwierigkeiten sich dir auch immer entgegenstellen möchten, so sollst du sie aber dennoch nicht ansehen, sondern allzeit handeln nach dem Willen des Herrn, und sei gläubig versichert, der allmächtige, heilige Vater wird dir jedes Unternehmen in Seinem Namen segnen und vollends gelingen machen!“ (HGt.02_208,05-07)

Jesus: „Jene aber, die, obschon sie keine Zeugen sind, in späterer Zeit und an entlegenen Orten erst das Wort überkommen, selbes aber sogleich annehmen und mit ihrem Leben bereit sind, dasselbe sobald zu verteidigen, so es von irgendwoher angefochten würde – diese sind der Zeit nach zwar die Letzten und also auch dem Ort nach, aber der Tat nach sind sie die Ersten. Denn sie haben keine Furcht vor den Juden [und allen Andersgläubigen] oder vor der Welt. Denn das Wort sagt es ihnen in ihrem Herzen, dass Ich mächtiger bin als alles Welt- und Judentum [und alle anderen Religionen] und als die Finsternis aller Priesterschaft. […] Ich sage: Solche „Erste“ werden einst sehr stark die Letzten sein! – Jene aber, welche auf Mich alles halten und fürchten aus Liebe zu Mir die Welt gar nicht, diese werden dann auch bei weitem die Ersten sein. Und darum aber werden auch die Nachfolger höher stehen als die Zeugen Meiner Gnade – da sie das Judentum [so auch alle anderen Religionen] nicht also fürchten werden wie die Pharisäer. Solches ist sehr wohl zu beachten – auch in dieser Zeit! – Amen“ (HiG.02_42.05.26,01-09).

„Der Erde droht eine große Gefahr. Ihr Feind hat einen kurzdauernden freien Spielraum erreicht und lacht höhnisch nun Zwietracht in der Menschen Herzen! […] Ihr müsst nun auch mit stürmen. So ihr aber stürmt und kämpft um Meinetwillen, da stürmt und kämpft ihr einen gerechten Kampf, und der Sieg soll euch leicht werden. […] Ich in euch verlange es von eurem Geist, dem allein nun am Ende der Sieg gegeben wird und der Friede, der da ist eine Frucht der rechten Gerechtigkeit und wird gegeben denen, die in sich diesen Frieden haben und halten. Ich sage euch aber auch, dass ihr ja damit nicht sucht eine Freundschaft mit der Welt zu erreichen; denn wer der Welt ein Freund ist, der ist Mein Feind, und wer da sucht der Welt Freundschaft, der sucht in einem Meine Feindschaft. Ihr müsst euch daher aus einer gewissen kritischen Weltanfeindung nichts machen, denn so diese dem zuteil wird, das ihr für Mich tut, da seid ihr eben dadurch auch Meiner innigsten Freundschaft versichert. – So die Welt Mein Werk, das ihr herausgeben sollet, kritisch belächeln und beschimpfen wird, so freuet euch dessen, denn eben das wird ihr den vollen Untergang und euch den Sieg geben! Daher sage Ich euch noch einmal: Sucht euch die Welt, wie und wo sie euch auch immer entgegenkommen möchte, nicht zu eurem Freund zu machen; denn der Welt Freundschaft ist Meine barste Feindschaft. – Wer Mein wahrer Freund sein will, der muss der Welt gegenüber elend sein und muss viel Leid tragen. […] es [wird] nur stets stürmischer und stürmischer werden, so dass am Ende ein jeder seines Lebens kaum mehr sicher sein wird […]. Der Welt fehlt nun alles geistige Licht, denn die Diener Baalams haben ihr auch den letzten Funken genommen und haben ihn erstickt auch in den Herzen der ohnehin wenigen, die noch irgendeinen schwachen Glauben hatten. Nun ist eine vollste Nacht geworden […] Es ist sonach hohe Zeit, mit dem rechten Licht zu kommen, da sonst zu viel Elend über die Welt kommen würde und müsste, um vor der völligen Zerstörung gesichert zu sein. Ich habe wohl auch anderorts schon Leuchten gestellt und hie und da eine tüchtige Bahn gebrochen, daher dies euch gegebene Licht nicht auf ungebahnten Wegen in die Welt hinaus seine Reise antreten wird dürfen. Es ist sonach alles Mögliche vorbereitet, und so kommt es nun nur auf euren Eifer an, so ihr der großen Völkersegnung wollt gewärtig werden. Wahrlich, wer jetzt zaudert, wer sich nicht aus seiner angewohnten Lebensweise gewaltsam herausreißt, wer jetzt spart und nicht alles aufs Spiel setzt, der wird in Kürze alles verlieren. Wer aber nun alles wagt, der wird vieles gewinnen; denn Meine Staatspapiere werden nimmer zum Fallen kommen, und Meinen Weingarten wird ewig nimmer ein Hagelschlag treffen und ein Reif versengen. Daher spekulieret nun fleißig mit Meinen Staatspapieren und pflegt sorgsam Meinen Weingarten, so werdet ihr viel Gewinn haben zeitlich und ewig amen. Das sage Ich, euer Herr und Vater, euch allen amen, amen, amen“ (HiG.03_48.06.14).

Nathanael: „Wenn wir nach eurer Meinung auch in andern Landen und Orten verfolgt werden unserer sicher allergerechtesten Sache wegen, so macht das, mein Freund, nichts; denn wir haben dafür ja Ihn und durch Ihn den Himmel der Himmel! Und so sind wir schon hier selig, überselig, ob uns die Menschen lieben oder verachten und verfolgen Seinetwegen, denn Er ist ein Herr über alle und über alles! Denn Dem alle Himmel gehorchen und zu Seinem Dienst stets bereit sind, wie wir uns gestern und schon frühere Male überzeugt haben, Dem zuallernächst dienen auch wir, und dies allein schon ist uns der höchste Lohn und die höchste Ehre! Darum sorge du dich nicht um uns, denn wir wissen und erkennen es, woran wir sind!“ (GEJ.01_045,06).

Weiteres unter Märtyrertum (Schrifttexterklärung)



Zusammenfassung zur Endzeit, s. hier



Zusammenstellung 09/2015
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