2. Über die Speisen - Der Prophet Jakob Lorber und seine Verkündungen ... Jakob Lorber

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2. Über die Speisen

Themen I > Ernährung
Fortsetzung Ernährungsleitlinien

2. Über die Speisen

2.1. Rein, frisch, gut zubereitet
„Der Mensch muss essen und trinken zur Erhaltung des Leibeslebens; aber die Speisen und der Trank sollen rein und frisch sein.“ [GEJ.09_069,05]

„Wer aber da Speise für sich und für andere bereitet, der bereite sie frisch und gut, so wird sie ihm nicht schaden!“ [GEJ.05_239,05]

„Was zum Mund hineingeht, so es frisch und gut zubereitet ist, verunreinigt den Menschen nicht und schadet bei mäßigem Genuss auch seiner Gesundheit niemals; nur von dem Fleisch der erstickten Tiere, wie es bei manchen Heiden gebräuchlich ist, soll der Mensch nichts genießen, weil im Blut der Tiere gewisse ungegorene Naturgeister walten, die für die menschliche Natur so gut wie Gift sind und daher auch das Blut beim Menschen verunreinigen, ihn nur zu bald krank und zu seinen Geschäften unfähig machen.“ [GEJ.10_240,01]

„Ob aber jemand dies oder jenes isst, um sich zu sättigen, so ist das einerlei; nur soll ein jeder darauf sehen, dass die Speisen rein und auch gut genießbar sind. Besonders sollt ihr mit dem Fleischessen behutsam sein, so ihr am Leib lange und dauernd gesund bleiben wollt. Das Fleisch von erstickten Tieren dient keinem Menschen zur Gesundheit, da es böse Geister in den Nerven des Leibes erzeugt, und das Fleisch der als unrein bezeichneten Tiere ist nur gesund zu genießen, wenn es also zubereitet wird, wie Ich euch solches schon angezeigt habe.“ [GEJ.07_085,14]

„Wohl kann jedermann dann und wann mäßig den Wein genießen, jedoch nie so viel, dass er sich berauscht fühlen würde. Fleischspeisen sollten nur zu gewissen Zeiten, und da nie länger als sieben Tage nacheinander, sehr mäßig und allezeit von frisch geschlachteten Tieren genossen werden, und da ist das Fleisch der Fische besser als das Fleisch der Tauben, das Fleisch der Tauben besser als das der Hühner, das Fleisch der Hühner besser als das Lämmerfleisch, dieses besser als das Ziegenfleisch, und dieses besser als das Kälber- und Rindfleisch, – wie unter den Brotarten das Weizenbrot das dienlichste ist; jedoch soll von den angezeigten Speisen nie mehr als eine mit etwas Brot genossen werden, so wie auch das Obst allezeit nur mäßig und allezeit von bester Reife nur sollte genossen werden, desgleichen auch einige Wurzelfrüchte, aber nur eine auf einmal. Bei solcher Kost würde der Leib nie zu jener Wülstigkeit gelangen, in welcher er träg, schläfrig und schwerfällig wird, dass dann die Seele über Hals und Kopf zu tun hat, solch eine schwerfällige Maschine in der Bewegung zu erhalten, geschweige, dass sie sich neben solch einer Arbeit noch mit etwas anderem beschäftigen könnte.“ [Erde und Mond, 4. Auflage 1953, Kap. 35, V. 6-8]

Jesus: „Fische von guter Art, die sich in reinen Gewässern aufhalten, sind in der Art Zubereitung, in welcher wir sie genossen haben, die allergesündeste Kost für den menschlichen Leib.  Wo aber derlei Fische nicht zu haben sind, da ist das Weizen- und Gerstenbrot an und für sich die gesündeste Nahrung des Menschen, so wie auch die Milch von gesunden Kühen, Ziegen und Schafen. Unter den Hülsenfrüchten nehmen die Linsen den ersten Rang ein, wie auch zur Bereitung des Muses (Brei) der große persische Maisweizen. Fleisch ist nur von einigen Hühnern und Tauben, dann vom gesunden und reinen Rind, so wie auch von Ziegen und Schafen im vollkommen blutlosen Zustand, entweder gebraten oder gekocht, als Speise zu genießen; das gebratene aber ist dem gekochten vorzuziehen.  Das Blut der Tiere aber soll von niemandem genossen werden. Das jetzt von Mir dir Vorgesagte (Aufgezählte) ist und bleibt für den Menschen die einfachste, reinste und gesündeste Kost; alles andere – besonders im Übermaß genossen – ist für den Menschen schädlich, besonders wenn es zuvor nicht jene Zurichtung bekommt, durch die das Bösnaturgeistartige völlig ausgeschieden wird. […] Das genießbare Obst muss erstens vollkommen reif sein. In solchem Zustand kann man es dann auch mäßig genießen; es ist aber dennoch im gekochten, gebratenen oder gedörrten Zustand gesünder als in seinem rohen, weil durch das Sieden, Braten und Dörren die schlechten und noch ungegorenen Naturlebensgeister hinausgeschafft werden. Und dasselbe ist auch mit den Wurzeln der Fall.“ [GEJ.10_210,05-10]

„Alles Notreife hat wenig inneren Geist und geht bald und leicht in Fäulnis und in Verwesung über“. [GEJ.10_221,02]


2.2. Ein Blick auf Speise- und damit zusammenhängende Gewohnheiten im Kreise Jesu

2.2.1. Im Kreise Jesu
Josefs Anweisungen für den Reiseproviant für die Reise nach Betlehem: „Ihr drei, Samuel, Simeon und Jakob, aber bestellt den Karren mit haltbaren Früchten, Brot, Honig und Käse, und nehmt davon so viel, dass wir auf vierzehn Tage versehen sind.“ [JJ.01_013,08]

„Jakob aber nahm, wie gewöhnlich, fürs Kindlein etwas Butter und Honig in einem kleinen Töpfchen mit sich und ein Stückchen Weizenbrotes, davon er dem Kindlein öfter eine kleine Portion in den Mund steckte; denn das Kindlein aß am liebsten ein Stückchen Honig-und-Butterbrotes.“ [JJ.01_171,03-04]

„Das Morgenmahl war bald bereitet, denn es bestand in nichts anderem als in einem Topf aufgesottener frischer Milch mit etwas Honig mit Thymian und in Brot.“ [JJ.01_090,01]

„Salome war geschäftigst in ihrer Küche und bereitete ein gutes Frühmahl, bestehend aus Honigkuchen, einer guten Fischbrühe und aus mehreren edlen Fischen, darunter die Forellen wohl die ersten waren, die man dort häufig in den Gebirgsbächen fing.“ [JJ.01_264,01-02]

„Als der Jonatha wohlgestärkt erwachte, da lobte und pries er Gott in dem Kinde Josephs und gedachte, was Dasselbe zu ihm geredet hatte. Darauf befahl er den Weibern, sogleich die besten Thunfische – bei dreißig an der Zahl – zu schlachten und zu rösten.“ [JJ.01_180,28-29]

„Die Söhne brachten bei vier Zentner geräucherter Fische, und Jonatha brachte drei große Lägel voll frischer Fische und zehn große Laibe Weizenbrotes. Und so ward in einer halben Stunde schon ein reichliches Morgenmahl bereitet.“ [JJ.01_227,18+22]

„Jesus: „Die Fische meine Ich nicht, obschon sie natürlich besser schmecken als diese gestrige Milch, die da schon topfig [österreichisch und bayerisch: Topfen = Quark] ist, und die Joel nahm statt einer frischen, um ein Mus zu kochen für Mich. Doch aber werde Ich auch von seinen Fischen essen; aber das saure Mus mag Ich nicht!“ [JJ.01_167,13+21+24]

Jesus: „Fürwahr, wahr! – hätte unser Tisch nicht einige Fische, da wäre für Mich rein nichts Genießbares da! Hier ein Milchkoch mit etwas Honig, was Ich nicht mag, und da eine gebratene Meerzwiebel, und da eine kleine Melone, und da ein altbackenes Brot und daneben etwas Butter und Honig, – das ist unsere ganze Mahlzeit; lauter Speisen, die Ich nicht mag, bis auf die wenigen Fische!“ [JJ.01_235,19-21]
Josef zu Joel: „Gehe aber nun und sehe nach, was die Fische machen!“ Und das Kindlein sagte ebenfalls hurtig dazu: „Ja, ja, gehe nur, sonst werden die Fische überbraten, da sie dann nicht gut wären; denn Ich will ja Selbst davon essen!“ Diese Besorglichkeit gefiel den andern acht Kindern so gut, dass sie aus Freude laut lachten. In kurzer Zeit brachte Joel auf einem Rost die gebratenen Fische herein und setzte sie auf den Tisch.“ [JJ.01_168,22-24+169,01]

Jesus: „Denn Ich muss dir sagen, dass Ich die Fische viel lieber esse als das öde jüdische Kindskoch; und Ich freue Mich schon recht auf ein gutes Stückchen! O Ich sage dir, du Mein liebster Cyrenius, die Fische esse Ich sehr gern.“ [JJ.01_190,05-06]

„Und das Kindlein sprach Selbst zum Joseph: „Lieber Joseph! Ich bin schon recht hungrig geworden; drei große Fische sind gebraten, daher gehen wir zum Essen!“ … Daher gehen wir nun nur nach Hause; denn Ich bin schon sehr hungrig – und besonders auf die guten Fische des Mittelmeeres!“ Und der Joseph berief sogleich alle zum Mittagsmahl.“ [JJ.01_211,09+13-14]

Jesus: „[…] Namentlich hatte Thomas in dieser Hinsicht einen recht reichen Fischfang getan und brachte auch so eine Menge gebratener Fische mit; denn er wusste, dass Ich solche Fische gerne aß.“ [GEJ.01_089,12]

„Das Kindlein aber sprach: „Joseph, lass diese Arbeit gut sein; denn von nun an sollen auch die Fische kalt genossen werden, wenn sie nur gebraten sind zuvor! Lasse aber anstatt des Wiederbratens Zitronen und gutes Öl bringen, und diese Fische werden also besser schmecken, als so sie wieder gebraten würden!“ [JJ.01_216,07-09]

„Auf diese Einladung begab sich nun alles in das Speisegemach und aß die gesegneten Speisen und stillte sich den Durst mit Wasser und etwas Zitronensaft.“ [JJ.01_135,04]

„In einer Stunde war ein gutes Mittagsmahl bereitet, das in fünf wohlzubereiteten Fischen und in vierzehn Honigkuchen bestand. Also ward auch für einen guten Trank gesorgt, den Joseph und die Maria selbst aus Wasser und Zitronensaft mit Beimischung von etwas Honig bereiteten.“ [JJ.01_253,01+03]

Maria: „Haben denn unsere Kühe und Ziegen keine frische Milch mehr im Euter? Warum nahmst du eine gestrige, schon sauer gewordene, die man wohl kalt genießen kann, so man durstig ist, aber nicht gekocht, da sie schädlich ist ganz besonders den Kindern?!“ [JJ.01_168,05-06]

„Joseph befahl dann seinen Söhnen, die Tiere zu versorgen und dann nachzusehen, wie es mit den Esswaren aussehe. Diese gingen und taten alles nach dem Willen Josephs, versorgten die Tiere, melkten die Kühe, gingen dann in die Speisekammer und fanden dort einen großen Vorrat von Mehl, Brot, Früchten und auch mehrere Töpfe voll Honig. […] Und sie brachten daher bald Brot, Milch, Butter und Honig in das Wohnzimmer zu Joseph.“ [JJ.01_046,01-05]

„Kisjonah kam nicht allein, sondern mit mehreren vollbeladenen Lasttieren und ihren Führern und brachte Wein, Mehl, Käse, Brot, Honig und eine Menge der edelsten Fische in geräuchertem Zustand, sodass die Mutter Maria kaum Platz hatte, all das Mitgebrachte unterzubringen.“ [GEJ.02_056,09]

Kisjonah geht nun in die Speisekammern und findet in bester Ordnung alle die großen Vorräte von Milch, Käse und Butter in den bestimmten Stellen untergebracht“. [GEJ.01_196,01]

Jesus: „Wohlbereitete Edelfische aus dem Galiläischen Meer machten den Anfang, von denen Ich etliche verzehrte, und so auch Maria, die sich als eine selbst wohlerfahrene Fischbereiterin nicht genug lobend über die gute Bereitung der Fische aussprechen konnte. Es waren aber noch gebratene Hühner, zwei fette Lämmer und ein ganzes Kalb wohlzubereitet auf dem Tisch, und Obst der allerbesten Art und Gattung, an dem allen sich die Jünger und auch die anderen Gäste recht viel zugute taten. Ich aber blieb bei den Fischen, obschon Maria meinte, dass Ich denn doch von allem etwas kosten solle. Ich aber sagte: „Ein jeglicher esse nach dem Bedürfnisse seines Magens; Ich habe Mich gesättigt an den Fischen, und eines Weiteren bedarf Mein Leib nicht auf dieser Welt. Du aber sieh nicht auf Mich, sondern iss, was dir schmeckt!“ Darauf nahm die Maria denn auch samt Mir noch einen Fisch und verzehrte ihn mit Brot und etwas Wein. Die vier Fremden aber ließen es sich von allem wohlschmecken, wie auch Meine Jünger; nur die etlichen mit Mir ziehenden Jünger des Johannes taten Mir gleich.“ [GEJ.09_116,11-13]

„Sogleich ward alles ins Werk gesetzt, um uns ein allerbestes und glänzendstes Mahl zu bereiten. Davon durfte freilich ein echter Jude und Pharisäer nichts erfahren, weil so etwas vor dem Untergang der Sonne den hohen Festsabbat im höchsten Grade geschändet hätte. Aber an diesem Sabbat hatten alle Pharisäer im Tempel viel zu viel zu tun und ihre Diener ebenfalls, und so konnte in Bethania schon so manches geschehen, wovon der Tempel nie eine Kunde erhielt.“ [GEJ.06_148,19]

„Auf halbem Weg wurden einige Jünger hungrig und durstig, denn es gab auf diesem verlassenen Weg auch nur alte, verlassene Zisternen und ein paar ebenso verlassene Herbergen, die von einigen ganz armen Hirten bewohnt waren, die uns außer etwas Käse und Milch nichts zu bieten hatten.“ [GEJ.10_142,06]

„Wir versorgten unsere Herden, die uns für diesen Abend so viel der besten und nahrhaftesten Milch gaben, dass wir sie gar nicht aufzuzehren imstande waren. […] Den noch bedeutenden Überfluss gaben wir in die mitgenommenen Gefäße, um sie in Käse zu verwandeln.“ [GEJ.04_185,15]

„Sage Ich: „Freund, du hast zu wenig Milch, Käse und Butter daheim; aber auf deinen Alpen gibt es einen großen Vorrat. Lass vorerst durch diesen Knaben allen deinen Vorrat von der Alpe holen; es ist besser, du hast den Vorrat hier als oben auf den Bergen, die heute in der Nacht von einer Horde wilder Skythen bestreift werden, ob da ein Raub zu machen wäre“. [GEJ.01_195,08]

„Unsere kleinen Herden blieben gesund und versahen uns hinreichend mit Milch und Käse, und unsere kleinen Gärten, die wir freilich wohl recht emsig pflegten, brachten für unsere kleinen Bedürfnisse mehr denn genügend der Segnungen Gottes zum Vorschein, und es hat uns noch kein Missjahr getroffen.“ [GEJ.10_123,08]

„Ihr habt weder Brot noch Wein und bedient euch anstatt des Brotes eurer Schaf- und Ziegenkäse und eurer getrockneten Fische“. [GEJ.10_125,13]

„Der Wirt klagte Mir [Jesus] auch gleich seine Not und entschuldigte sich auch in der Hinsicht, dass er uns für diesen Abend außer mit etwas Käse und Schafs- und Ziegenmilch nichts zu bieten haben würde, so die drei Söhne nicht mit einer Ladung Fische bald nach Hause kämen.“ [GEJ.010_121,09]

„Wir gingen nun ins recht niedliche und geräumige Alpentalhaus und wurden sogleich mit Brot, Salz und frischer Milch bedient.“ [GEJ.05_261,01]

Der Wirt: „Fleisch nach unserer Sitte, sehr rein und schmackhaft zubereitet, könnt ihr haben, ein feines Weizenbrot, Honig, Milch und Käse, wie auch sehr edle Fische.“ [GEJ.09_110,04]

„Da befahl der Wirt sogleich seinen Dienern, Brot und Wein zu bringen, und später sollten für uns Fische in gerechter Menge wohl bereitet werden.“ [GEJ.09_066,21]

„Um das Dorf waren viele Fruchtbäume, zumeist Feigen und Oliven, Äpfel und Pfirsiche, und die Jünger bekamen Lust, sich mit den Früchten ein wenig zu erquicken.“ [GEJ.09_059,07]

Jesus: „Ich belobte sie und setzte Mich zum Tisch, und die Tochter [des Hauptmanns] setzte Mir in einer goldenen Schüssel mehrere bestbereitete Fische vor und ein weißestes Weizenbrot und den Goldbecher voll Weines. Für die andern aber ward ein ganzes Kalb gebraten und in mehreren Schüsseln vor die Jünger gesetzt. Für den Hauptmann, für die auch anwesenden Unterdiener und für das Weib und die Tochter aber ward nach der Römer Sitte gekochtes Rindfleisch samt der sehr würzig duftenden Brühe aufgetragen. Und allen schmeckte das Morgenmahl überaus gut, und mit dem Wein und Brot wurde nicht gespart. Mich fragte die Veronika, ob Mir die von ihr bereiteten Fische wohl schmeckten. Und Ich sagte: „Siehe her, ob Ich etwas in der Schüssel gelassen habe! Eine jede Speise schmeckt Mir wohl, die Mir die Liebe der Menschen bereitet; und du hast für Mich diese Fische edelster Sorte aus dem Galiläischen Meere mit dem Feuer deiner Liebe bereitet, und sie haben Mir darum denn auch überaus wohl geschmeckt!“ [GEJ.10_043,02-05]

„Darauf ging der Wirt mit dem Weib und mit den Dienstleuten wieder in die Küche, und bald darauf wurden die bestellten und sehr wohlzubereiteten Fische und eine große Schüssel voll mit wohlgekochten Linsen auf unseren Tisch gesetzt, und wir fingen an zu essen“ [GEJ.09_051,01]  

„Wir setzten uns an den Tisch und aßen und tranken. Die Speisen bestanden in Fischen, Honigbrot und Lämmerfleisch, und der Wein war aus Rom, und zwar von einer besonderen Güte. Es wurde auch mit Griechenlands Wein, besonders aus Zypern, aufgewartet und dazu mit ganz weißem Weizenbrot und Butter.“ [GEJ.06_091,01]

„Mit dem begab er sich wieder an seinen Tisch, und auf den unsern wurden Speisen aufgetragen. Die Speisen bestanden in gar wohlbereiteten Fischen, in drei gebratenen Lämmern und in zwanzig eben auch gebratenen Hühnern und danebst in mehreren edlen Obstgattungen. Wir fingen nun denn auch sogleich zu essen an, und jedem schmeckten die Speisen, das feine Weizenbrot und der Wein, und es ward an unserem Tisch bald recht lebhaft.“ [GEJ.09_007,08-09]
Der Wirt: „Ich habe wohl noch allerlei Vorräte an Fleisch, Milch, Butter, Käse, Eiern, Honig und allerlei Gartenfrüchten; auch gute Fische habe ich in meinen Behältern!“ [GEJ.06_128,12]

„Alle setzen sich nun, und ihrer sind viele, zu nehmen das Morgenmahl, das in bester Milch und Honigbrot bestand. Hierzulande wäre diese Art Frühstück eben nicht sehr köstlich zu nennen; aber in dem Land, das da sprichwörtlich von Milch und Honig überfloss, war das wohl das köstlichste Frühmahl, besonders da der Honig des Gelobten Landes wohl in der Welt der beste war und noch jetzt ist, und ebenso auch die Milch von keiner auf der Erde übertroffen war. Nach dem Mahl wurde köstliches Obst aufgestellt, und viele ergötzten sich daran und lobten Gott, Der den Früchten einen so köstlichen Geschmack und den Bienen die Fähigkeit verlieh, aus den Blumen der Felder den so überaus süßen Honig zu saugen und ihn zu tragen in ihre kunstvoll erbauten Zellen!“ [GEJ.01_038,17+039,01-02]

2.2.2. Jesus Leibspeise
Jesus: „Aber wer hat dir denn gesagt, dass Ich die Fische gerne esse? Da hast du Mir wohl eine rechte Freude gemacht; denn siehe, das ist vor allem Meine Leibspeise! Ich esse wohl auch die Honigkuchen gerne, wie auch die Fischbrühe mit Weizenbrot; aber die Fische sind Mir dennoch lieber als alle andern Speisen.“ [JJ.01_264,13-16]

2.2.3. Jesus Leibspeise geistig gesehen
Jesus: „Da kam die Martha und fragte Mich, was Ich zum Abendmahl wohl am liebsten äße. Sagte Ich: „Siehe, du Meine liebe Martha! Die Menschen, die Mein Wort hören und nach demselben leben, sind Meine liebste Speise und auch Mein liebster Trank! […] Wie aber Gott durch das Wort die Hauptspeise für den ganzen Menschen ist, so ist dann auch der Mensch, der Gott erkennt, Ihn über alles liebt und Seinen Willen erfüllt, ebenfalls eine gute und höchst erquickliche Speise für die ewige Liebe in Gott. Wenn du das nun verstanden hast, so magst du uns heute zum Abendmahl ein gutes Gericht von wohlzubereiteten Fischen auf den Tisch setzen!“ [GEJ.08_093,01-02+05]

Jesus: „Ich aber bin das Licht alles Lichtes und bin das Leben alles Lebens! Sieh aber dir nun die Menschen an, und du wirst erstaunen über die kleine Zahl derer, die Mir in ihrem Herzen gläubig und liebend in ihrem Weltsinnswasser zuschwimmen und sich von Mir ins Reich Gottes fangen lassen! Daher vergleiche Ich nur jene wenigen Menschen mit den Fischen – die Meine liebste Speise sind –, die Mich als das wahre Licht der Welt und als die Sonne der Himmel erkennen und Mir zuschwimmen und sich von Mir zum ewigen Leben fangen lassen. – Verstehest du dieses Bild?“ [GEJ.09_116,19]

„Ebenso kann ein Mensch denn auch den Geist in sich bald und leicht vollends erwecken, so er das rechte Mittel dazu besitzt und es aber dann auch recht anwendet. Das rechte Mittel aber ist die wahre, reine und tätige Liebe zu Gott und also auch zum Nächsten. […] Hat der Mensch solchen Willen [Gottes durch die Erkenntnis des Willens der ewigen Liebe] erkannt, so unterordne er seinen Willen ganz dem Willen der ewigen Liebe und höchsten Weisheit in Gott und lasse sich von dem Willen Gottes gleich diesen Fischen als ein wohlzubereitetes Gericht verzehren, so wird er dadurch vom Geist Gottes ganz durchdrungen werden und aus ihm als eine neue Kreatur hervorgehen zum ewigen Leben.“ [GEJ.09_116,21-24]

2.2.4. Maria lehrt kochen
Jesus: „Hier aber siehst du auch die Mutter Meines Leibes. Dein Weib und deine Kinder sollen von ihr gesunde Speisen bereiten lernen. Und nun wollen wir in dein Haus, das du erweitert hast, ziehen und etwas Brot und Wein zu uns nehmen! Darauf gingen wir ins Haus, setzten uns zu den Tischen und nahmen etwas Brot und Wein zu uns.“ [GEJ.09_151,11-12]

2.2.5. Aufbewahrungsmethoden
Raphael: „Siehe, so ihr ein Lamm oder eine Ziege, ein Kalb oder auch einen Ochsen schlachtet, so nehmt ihr seine Eingeweide heraus – das heißt seinen Magen, seine Gedärme und seine Urinblase –, reinigt alle Teile in eurer Weise und blast sie dann auf, damit sie aus- und inwendig trocken werden! Die größeren dieser Hohlorgane gebraucht ihr zu kleineren Schläuchen und Säcken, und die kleineren gebraucht ihr auch zur Aufbewahrung von allerlei Samenkörnern und noch andern kleinen Dingen.“ [GEJ.10_227,04]

„Von Gott aus gehört die ganze Erde, so wie das im Anfang der Fall war, allen Menschen gleich; die Weisen sollen sie einteilen nach dem Bedarf der Menschen und sollen sie lehren, diese zu bebauen, und die Früchte sollen dann von den Weisen zum Teil verteilt und der Überfluss in den dazu errichteten Kammern und Speichern aufbewahrt werden, auf dass niemand in der Gemeinde Not zu leiden habe!“ [GEJ.08_182,07]


2.2.6. Geschirr
„Als also das Mahl bereitet war und aufgetragen auf den Tisch, da erst dachten die Söhne an das Tischzeug, als Löffel, Gabeln und Messer, das im Hause Josephs freilich wohl zum größten Teil von Holz war.“ [JJ.01_253,04]

Jesus: „Die andern Kinder brachten das nötige Essgerät, natürlich von ganz einfacher Art, wie es die armen Bewohner dieses kleinen Ortes haben konnten. Ich nahm denn auch sogleich einen Fisch auf einen tönernen Teller vor Mich hin, zerteilte ihn und verzehrte ihn. Dasselbe taten auch Meine Altjünger.“ [GEJ.10_126,09-10]

„Diese Wanderer, kleine Kaufleute, die allerlei hölzernes und auch tönernes Küchengerät auf ihrem Rücken zum Verkauf herumtrugen, waren aus der Gegend von Damaskus.“ [GEJ.10_132,12]

Jesus: „Es fiel aber dem Wirt auf, dass des Hauptmanns Tochter Mir, als Ich zu trinken begehrte, sogleich den Mir in Pella kredenzten goldenen Becher, mit Wein gefüllt, vorsetzte und Ich denselben auch an Meinen Mund führte und daraus trank, während alle andern Anwesenden den Wein aus tönernen Krügen tranken.“ [GEJ.10_093,05]

Geschirr und Weinaufbewahrung aus den Zeiten des großen Königs und Hohepriesters von Salem in dessen Burg:
„Als wir uns in diesem Keller befanden, über den diese armen Juden abermals nicht zur Genüge erstaunen konnten, da fanden wir denn auch eine große Menge von großen und kleinen Steingefäßen und auch eine noch größere Menge von steinernen, tönernen, silbernen und auch goldenen Trinkgeschirren, worüber die armen Juden nun freilich große Augen machten und nicht wussten, ob auch diese Dinge von Mir wunderbar erschaffen worden seien, oder ob sie ihrem Ansehen nach aus der Urzeit herrührten. Ich aber sagte zu ihnen: „Dies alles, was wir da gefunden haben, rührt noch aus den Zeiten des großen Königs und Hohenpriesters von Salem her.“ [GEJ.10_059,05-06]

„Sie wussten nicht, wie sie den Wein aus den großen steinernen Gefäßen, die ganz hermetisch mit schweren und glatten Steinplatten verdeckt waren, herausheben sollten. Da zeigte Ich ihnen zuunterst der Gefäße eine mit einem Zapfen zugestopfte, etwas hervorspringende Öffnung, zog den Zapfen leicht aus der Öffnung, und es floss alsbald reichlich ein alter und bester Wein heraus in die untergehaltenen Trinkgeschirre.“ [GEJ.10_059,08]

„[…] ganz echter, unverfälschter Wein, wenn er nicht in eichenen Gebinden aufbewahrt ist, sondern entweder wie bei den Alten in Schläuchen oder in gläsernen Flaschen oder wohl auch in Fässern aus süßem Holze wäre […].“ [HS.01_002,09]

Jesus: „Ich gab dem Ebahl so manche Landwirtschaftsregel, wie er seine Felder bebauen und seine Obst- und Weingärten behandeln solle, auf dass sie ihm stets eine reiche Ernte gäben, die er sicher allzeit am besten verwenden werde. Ich zeigte dem Ebahl, wie er das Obst veredeln und vermehren könne, und lehrte ihn mehrere nützliche Kräuter kennen, die seither in die Küche aufgenommen worden sind. Also zeigte Ich ihm auch mehrere Wurzelfrüchte, die ebenfalls als gute Nährmittel allzeit verwendet werden können und zeigte ihm auch die Zubereitung alles dessen, sowohl der Kräuter wie der Wurzeln. Im gleichen lehrte Ich ihn auch, dass er auch das Fleisch der Hasen, Kaninchen, der Rehe und Hirsche, so und so zubereitet, allzeit als einen reinen und wohlschmeckenden Braten genießen könne, ohne dadurch unrein zu werden, zeigte ihm aber auch zugleich die Zeit an, in der solche Tiere zu fangen und zu töten sind.“ [GEJ.02_167,01]

Jesus wirkt Wunder zur Ernährungsmöglichkeit:
„Hierauf erhob sich der Oberstadtrichter und richtete seine Blicke nach der Gegend, nach weit und breit hin und erkannte sie nicht mehr; denn er ersah eine große Menge der üppigsten, vollreifen Getreidefelder, daneben nahezu unabsehbar weit hinausreichende, mit dichtem Gras bewachsene Wiesen und um die Stadt herum große Gärten, die da von den edelsten Obstbäumen strotzten. Auch der Berg Nebo, auf dem wir uns befanden, war ganz grün geworden und ringsum bewachsen mit den herrlichsten Feigenbäumen und Weinreben. Ebenso ersah er auch etwas unterhalb der Stadt einen bedeutend großen Teich, von dem aus sich mehrere Bächlein in verschiedenen Richtungen hin ergossen.“ [GEJ.10_201,01]

2.2.7. Eine Anleitung zum Bau eines Fischteiches
Jesus: „Freund, du hast in Pella, wo du eigentlich residierst, einen ziemlich bedeutenden Fischteich, den du mit vielen Kosten hast anlegen lassen! So du in diesem Teich gute und gesunde Fische ziehen willst, so musst du ihn von Zeit zu Zeit von seinem Schlamm reinigen lassen. Zu dem Behuf aber musst du ihn zuvor völlig entwässern lassen. Wenn der Hauptschlauch (Hauptrinne) des Teiches geöffnet wird, so stürzt anfangs auch das Wasser gar gewaltig aus dem Teich durch den geöffneten Abzugsschlauch; nach und nach aber fließt es gemächlicher, und gegen das Ende siehst du das Wasser nur mehr tropfenweise aus dem Schlauch rinnen, und du kannst dann schon mit der Reinigung deines Teiches anfangen.“ [GEJ.10_080,04]

2.2.8. Beispiele für Speisewunder
Die Essäer: „Wir sahen es, wie bei Ihm Wille, Wort und vollendete Tat gerade in eines zusammenfallen. Die Himmel öffnen sich auf Seinen Wink, und zahllose Scharen der anmutigsten Ätherwesen stehen zu Seinem Dienst bereit; Er gebietet es ihnen, und die leeren Speisekammern strotzen vor Fülle der köstlichsten Speisen, und alle leeren Schläuche und Krüge werden voll des köstlichsten Weines!“ [GEJ.02_128,10]

„Maria eilt nun in die Speisekammer und findet diese vollgesteckt mit Brot, Mehl, Früchten, geräucherten und frischen Fischen, mit Milch, Käse, Butter und Honig.“ [GEJ.01_108,07]

Raphael: „Auf dass besonders ihr Römer es sehen könnt, dass einem Geist durchaus nichts unmöglich ist, so sollen an eben jener Stelle, an der ehedem aus der Luft eine mächtige Granitsäule entstand, ein großer und mit reifen Früchten vollreich beladener Dattelbaum stehen und ihm zur Seite zwei Feigenbäume, die an reifen Früchten auch keinen Mangel haben sollen. […] Und nun geht alle hin und prüft die besagten Früchte mit eurem Gaumen, und ich meine, dass sie euch allen sehr wohl schmecken werden!“ Hier erhob sich alles und ging hin, das Wunder zu prüfen. Alle sagten, dass sie von Früchten dieser Art noch nie etwas Edleres und Vollendeteres genossen hätten. Sagte der Engel: „Und nun noch ein Dutzend Schafe auf jene grüne Weide vor dem Haus unseres alten und liebevollen Freundes und Bruders Lazarus aus der Luft hingeschaffen! – Seht, sie sind alle auch schon ganz munter an Ort und Stelle und sind ein Eigentum des liebevollen Lazarus!“ [GEJ.07_071,01-04]

„Als er [Jesus] auf der Höhe sich befand, da wichen die Nebel, und auf einem fein polierten Querbalken aus Zedernholz befand sich ein gebratenes Lamm, ein Pokal voll köstlichen Weines und ein Laib feinsten Weizenbrotes. Hier staunte Joseph über die Maßen und sprach: „Aber woher habt ihr denn das alles genommen? – Haben das euch die Engel gebracht, oder hast Du, o Herr, es geschaffen?“ Und das Kindlein schaute zur Sonne und sprach: „Joseph, siehe, auch diese Leuchte der Erde speiset an Meinem Tisch!“ [JJ.01_214,20-22]

Jesus: „Darauf segnete Ich das Brot, und es vermehrte sich so, dass wir nun alle des Brotes zur Übergenüge hatten. Wir setzten uns denn um den Teich, tauchten das Brot in den Honig, und die Jünger, und ganz besonders Judas Ischariot, konnten sich an dem süßen Brot nicht zur Genüge satt essen.“ [GEJ.09_063,14]

Jesus: „Ich aber segnete das Wasser und machte es zum Wein, wie Ich schon öfter getan hatte. Dann wurden damit unsere zweiten Becher gefüllt, und wir tranken und stärkten uns.“ [GEJ.10_229,26]   

Jesus: „Hierauf segnete Ich die noch etlichen Stücke Brot auf unserem Tisch, und wir hatten alsbald Brot in Übergenüge, und es blieb davon noch so viel übrig, dass der Wirt von den übriggebliebenen Stücken einen ganzen großen Korb anfüllen konnte.“ [GEJ.10_230,04]

„Sagte Ich [Jesus] zum Wirt: „Lass die Lämmer für heute noch am Leben, sieh aber dafür in deinem größeren Fischbehälter nach; denn Mir kommt es vor, als befänden sich darin noch eine Menge großer und edler Fische aus dem See Genezareth! Wenn sich welche vorfinden, so lasse sie, etwa vierzig Stück, für uns zubereiten!“ […] Auf diese Worte des Wirtes ging das Weib denn doch mit dem Wirt, – und wie sehr staunten beide, als sie den Behälter so voll der edelsten Fische fanden, dass sie darob ein ordentliches Grauen überfiel. Der Wirt berief abermals alle seine Dienstleute zusammen und befragte sie ernstlich, ob sie nicht wüssten, wie diese vielen und sehr kostbaren Edelfische in den Fischbehälter gekommen seien. Aber alle schworen beim Himmel, dass sie das nicht wüssten. Da sagte der Wirt: „Wahrlich, da geht es nicht mit natürlichen Dingen zu! Das hat einer der am Abend angekommenen Gäste, die alle etwas Rätselhaftes an sich haben, getan.“ [GEJ.09_052,07+13-15]

Markus: „Und siehe, diesen Gast aus den Himmeln konnte ich unmöglich verlassen, zumal Er mich mit Wohltaten überhäuft hat und meine Hütte nun keine ärmliche, sondern eine sehr reiche ist; denn ich besitze nun bei fünfzig Schläuche des allerbesten Weines und meine fünf großen Fischbehälter voll von den alleredelsten und besten Fischen! Ebenso strotzt meine Speisekammer von allerlei der besten Speisen, und Salz und Holz habe ich auch für mein Leben lang zur Übergenüge!“ [GEJ.02_184,04]

„Und der Wirt ging hinein und sah nach und fand alle seine Speisekammern voll mit Brot, Wein, Milch, Honig und frischen Fischen und noch einer großen Menge des feinsten Mehles für Semmeln und andere Speisen.“ [GEJ.05_270,12]

„Nachdem alle den Wein gekostet hatten, gingen sie in ihre Speicher und in ihre Speisekammern und fanden eine gerechte Menge Getreide, Mehl und Brot, und der Wirt fand in seinen Speisekammern auch noch eine gerechte Menge von Hülsenfrüchten, von denen er selbst ein besonderer Freund war.“ [GEJ.10_126,03]

Jesus: „Hast du es ja zu Sichar in vollster Genüge gesehen, wie der Vater im Himmel gesorgt hatte für Seine Kindlein! Meinst du, dass Er seit etwelchen Tagen härter geworden ist?! Gehe hinaus in die Speisekammer, und du wirst sehen, dass du dich umsonst gesorgt hast!“ Maria eilt nun in die Speisekammer und findet diese vollgesteckt mit Brot, Mehl, Früchten, geräucherten und frischen Fischen, mit Milch, Käse, Butter und Honig! Als die Mutter solch großen Vorrat in der Speisekammer erschaut, da wird es ihr völlig bange; sie eilt schnell zu Mir zurück, fällt vor Mir auf die Knie nieder und dankt Mir kniend für solch eine reiche Versorgung ihrer Speisekammer!“ [GEJ.01_108,06-07]

„Als Ich das noch kaum ausgesprochen hatte, da kam das Weib voll Freude wieder in den Speisesaal und sagte zum Wirt: „Aber was ist denn während meiner halbjährigen harten Krankheit alles ohne mein Wissen geschehen? Die große und die kleine Speisekammer strotzen von Speisen aller guten Art! Da gibt es in großer Masse Linsen, Bohnen, Mehl, Öl, Früchte der Bäume, große Trauben, des Honigs mehrere der größten Töpfe, getrocknete und geräucherte Fische und die Brotkörbe sind voll der schönsten Brotlaibe; und ebenso strotzt die kleinere Speisekammer von Milch, Butter, Käse und völlig frischen Eiern, wie noch von andern Dingen, von Salz, guten Kräutern und Wurzeln. Wann ist denn das alles in die Speisekammern gekommen?““ [GEJ.10_072,04]

Jesus: „Als Ich dieses ausgesprochen hatte, da waren alle die noch vom Morgenmahl auf den Tischen stehengebliebenen Schüsseln voll der besten Speisen, bestehend in Fischen der edelsten Art, wohlbereitetem Kalb- und Lammfleisch, allerlei süßen Früchten und in bestem Brot; und also waren auch alle Krüge bis oben voll gefüllt mit dem besten Wein, der das Herz stärkte und die Eingeweide erquickte.“ [GEJ.08_212,06]

„Zähle die Gäste, die hier gespeist werden dreimal des Tages mit den besten und edelsten Fischen, die keine Gräten haben, mit Brot, Wein und allerlei Obst, mit Honig, Milch, Käse und Butter! […] Gehe aber in die Speisekammer unseres Gastwirtes, und du wirst sie vollgestopft finden mit allerlei Früchten und mit einer Masse des allerbesten Brotes, und der tiefe Felskeller ist voll Weines […]. Frage aber dann den treu biederen und wahrheitsliebenden Gastwirt, wie er zu all dem gekommen ist, und er wird dir nichts antworten als: ,Allein durch Wunder über Wunder von seiten des großen Heilandes aus Nazareth!‘“ [GEJ.03_063,07]

Das Weib des Wirts: „Aber was ist denn während meiner halbjährigen harten Krankheit alles ohne mein Wissen geschehen? Die große und die kleine Speisekammer strotzen von Speisen aller guten Art! Da gibt es in großer Masse Linsen, Bohnen, Mehl, Öl, Früchte der Bäume, große Trauben, des Honigs mehrere der größten Töpfe, getrocknete und geräucherte Fische und die Brotkörbe sind voll der schönsten Brotlaibe; und ebenso strotzt die kleinere Speisekammer von Milch, Butter, Käse und völlig frischen Eiern, wie noch von andern Dingen, von Salz, guten Kräutern und Wurzeln. Wann ist denn das alles in die Speisekammern gekommen?“  [GEJ.010_072,04]
Raphael: „Ich und dieser mein Freund [Lazarus] aber werden nun gehen und für ein gutes Abendmahl sorgen.“ Hierauf gingen Raphael und Lazarus ins Haus und ordneten alles an, da es schon ziemlich dunkel geworden war. […] Als Ich [Jesus] solches geredet hatte, war Lazarus auch schon bei Mir und bat uns zum Abendmahl, und Raphael nahm die drei Magier mit sich. Und als wir uns im Hause in der alten Ordnung an den Tischen befanden, da erstaunten die Magier über die ganz herrlichste Einrichtung des großen Speisesaales, noch mehr aber über den für sie eigens hergerichteten Tisch, der von echt indisch reichster Pracht strotzte, und auf dem sich die kostbarsten indischen Abendspeisen befanden. […] Sagte Lazarus: „[…] Habt darum keine Sorge wegen der kleinen Ehre, die ich euch als Fremden damit antue, dass ich euch in eurer heimatlichen Weise bewirte! Esst und trinkt nun nach eurer Herzenslust!“ Die drei taten das nun auch und wunderten sich höchlichst über den außerordentlichen Wohlgeschmack der Speise und des Weines und versicherten in einem fort, dass sie so etwas Köstliches noch nie in ihrem Munde hatten.“ [GEJ.07_106,16-17 + 107,06-09]

Jesus: „Da entfernen sich die Diener, um die bereiteten Speisen hereinzubringen. Aber sie machen ganz entsetzlich große Augen, als von ihren bereiteten Speisen nichts mehr vorhanden ist, aber dafür die Speisekammer voll von den besten und seltensten Speisen und von den edelsten Früchten und voll des allerbesten Weines gefüllt ist. Sie kommen bald wieder und erzählen mit verwunderungsvollem Eifer, was sich, während sie hier fragten, in der Küche alles zugetragen hatte; und sie fragen weiter, ob sie die neuen Speisen hereinbringen oder ob sie frisch zu kochen anfangen sollen. Ich sage: „Was in der Speisekammer ist, das bringt herein; denn heute seid ihr alle Meine Gäste! Meinen Jüngern, den zwei Essäern und den Pharisäern aber sind schon die von euch bereiteten Speisen überbracht worden. Stört sie nicht; denn sie haben heute in Meinem Namen noch ein großes Geschäft, das ihre Kräfte bis nach Mitternacht sehr in Anspruch nehmen wird.“ – Darauf gingen die Diener zu holen die himmlische Kost. Ebahl und der Hauptmann aber sagten überfrohen Mutes: „Herr, nun nehmen uns dergleichen Erscheinungen gar nicht mehr wunder, da wir nun schon nur zu klar einsehen, dass Du der Herr bist, dem kein Ding unmöglich ist! Uns bleibt nichts als die große Frage übrig: ,Wodurch, Herr, haben wir uns solcher Gnade würdig gemacht?‘ Aber nun kommen schon die Speisen aus den Himmeln! Nach dem Mahl wollen wir darüber weiterreden!“ Die Speisen werden auf den Tisch gesetzt, die Danksagung wird dargebracht, und alles greift auf Mein Geheiß mutig zu und isst und trinkt. Und der Hauptmann sagt, dass er noch nie solch wahrhaft himmlisch wohlschmeckende Gerichte gegessen und noch nie einen so köstlichen Wein getrunken habe.“ [GEJ.02_115,08-11]

„Der Oberste tat das und erstaunte nicht wenig, als da alle Tische mit den besten und feinsten Speisen besetzt waren. […] Sagte Ich: „Was da ist, das ist da; und nun setzen wir uns zu Tisch und essen und trinken ganz heiter, was da auf den Tischen steht! Denn so ihr Gottes Kinder werden wollt, so schadet es ja auch nicht, dass ihr es noch in diesem Leben einmal erfahret, wie man als ein Kind im Vaterhause isst und trinkt.“ […] alle versicherten, dass sie so himmlisch gute Speisen und einen so unvergleichbar guten Wein noch nie genossen hätten, und die Weiber umringten Mich und fragten, wie möglich man denn gar so unbeschreiblich gute Speisen bereiten könne.“ [GEJ.06_138,06+09-10]

s.a. unter  GEJ.10_143,26 + 144,03; GEJ.02_115,08 + 128,10 + 175,20; GEJ.10_127,05.

2.3. Zu den einzelnen Nahrungsmitteln

2.3.1. Brot
„[…] wie unter den Brotarten das Weizenbrot das dienlichste ist.“ [Er.01_035,07]

„Brot und Wein ist ja ohnehin die beste Kost für den menschlichen Leib!“ [GEJ.06_158,02]

„Wo aber derlei Fische nicht zu haben sind, da ist das Weizen- und Gerstenbrot an und für sich die gesündeste Nahrung des Menschen.“ [GEJ.10_210,06]

„Ich [Jesus] werde aber euer zumeist ödes und wüstes Ländlein in ein fruchtbares umwandeln, und ihr werdet in der Zukunft Gerste, Korn und den schönsten Weizen ernten und euch daraus ein gutes Brot bereiten können; vorderhand aber sollen eure Speicher mit den ausgesprochenen drei Getreidearten und eure Speisekammern mehr denn zur Genüge mit gutem Brot versehen sein.“ [GEJ.10_125,14]

„So jemand einen reinen Acker hat zur Aussaat des Weizens und der Gerste, so werden diese zwei edlen Getreidegattungen auch rein und wohl gut gedeihen.“ [GEJ.10_183,14]

„Die Tochter setzte Mir [Jesus] in einer goldenen Schüssel mehrere bestbereitete Fische vor und ein weißestes Weizenbrot und den Goldbecher voll Weines.“ [GEJ.10_043,02]

Honig- und Butterbrot:
„Jakob aber nahm, wie gewöhnlich, fürs Kindlein etwas Butter und Honig in einem kleinen Töpfchen mit sich und ein Stückchen Weizenbrotes.“ [JJ.01_171,03]

Zu beachten:
„Esst kein verschimmeltes Brot!“ [GEJ.09_150,21]

Anmerkung: Zu empfehlen wäre Vollkornbrot, da „nur das, was im Samenkorn verborgen ruht, ein wirkliches Etwas ist, weil es ein Reingeistiges ist. Dieses ruht im deinem Auge kaum sichtbaren kleinsten Hülschen, das in dem vom ganzen Samenkorn umschlossenen Keimbützchen vorhanden ist. Dieses in dem angezeigten Hülschen eingeschlossene Reingeistige ist ein mit Liebe, Licht und Willenskraft erfüllter Gedanke oder eine Idee in ihrer vollen Isoliertheit“ [GEJ.07_073,09]
Nach der geltenden Norm müssen im Vollkornmehl die gesamten Bestandteile der gereinigten Körner, einschließlich des Keimlings, enthalten sein.

2.3.2. Salz
„Weltmeere […], dieses aber umströmt und umflutet dann die ganze Erde und belebt mit seinem Salz, das in feinster und dunstartiger Auflösung die ganze Erdluft erfüllt, was die Winde und Stürme bewirken, auch das Festland und alle naturmäßige Kreatur in und auf demselben.“ [GEJ.08_162,12]

„Ihr wisst es auch, dass das Salz die erste und beste Würze für die Speise ist.“ [GEJ.08_062,12]

„Der junge Mensch bekam ein leichtes Fieber, – ein Löffel voll gebrannten Salzes mit sieben Löffeln voll Weines hätte den Menschen für immer geheilt!“ [GEJ.06_083,12]
„Denn gleichwie das Salz die allein lebenbringende Würze allen Geschöpfen und zugleich, durch seine zusammenziehende Kraft, die Erhaltung aller Dinge ist – ebenso ist auch die reine Liebe des Geistes zu Mir [Jesus], gleich dem Feuersalz alles Lebens, die allein erhaltend-wirkende Kraft des ewigen Lebens!“ [HiG.01_40.09.12,06]

„Ihr seid nun das Salz, als die beste Würze, unter den Menschen auf dieser Erde. So ihr nicht faul und lau werdet, dann wird es mit den geistigen Speisen wohl vonstatten gehen, und die Menschen werden nach ihnen gieren; so ihr aber als das Salz faul und übelschmeckend werdet, womit soll dann die geistige Kost für die Menschen gewürzt werden? Tut darum in allem nach Meiner Lehre und nach Meinem euch nun wohl bekanntgegebenen Willen, und es wird euer Salz das Unkraut unter dem Weizen auf dem Acker des Lebens schon ausrotten mit der Zeit mehr und mehr, und ihr selbst werdet darob euch freuen über die Maßen über die Kraft und Macht Meiner Wahrheit unter den Menschen!“ [GEJ.09_185,14-15]

2.3.3. Brot, Salz und Wein zur Stärkung und als Vorspeise
„So wir Brot, Wein und etwas Salz haben, dann haben wir schon, was uns not tut!“ [GEJ.08_192,03]

„Salz, Brot und Wein werden ihnen bald eine rechte Kraft geben!“ [GEJ.03_018,01]

„Wartet auf die warme Speise; wenn diese auf dem Tische stehen wird, dann erst nehmt zuvor etwas Brot mit Salz und darauf einen kleinen Schluck Weines, dann wird euch das Nachtmahl stärken und frisch und heiter machen, sonst aber nur Glieder und Eingeweide schwächen! Der Mensch muss auch suchen, seinen Leib gesund zu erhalten, so er seine Seele von Traurigkeit und Angst befreit haben will. Wie Ich [Jesus] es tue, also tut es auch ihr!“ [GEJ.09_006,15]

„Sagte Ich [Jesus]: „Lasse von den Fischen die doppelte Anzahl bereiten; denn deine Fische sind kleiner Art, und da sind zwei nicht zu viel für einen von uns. Sieh aber, dass sie bald und gut bereitet werden! Vorderhand aber gib uns Wein, Brot und Salz!“ [GEJ.09_050,04]

„Ebal ließ sogleich Brot und Wein in rechter Menge herbeischaffen, auf dass wir ein kleines Vormahl halten konnten, bis das eigentliche Hauptmahl bereitet wurde, das aber auch nicht lange auf sich warten ließ. Wir nahmen denn nach dem Wunsch Ebals auch sogleich etwas Brot und Wein zu uns, und es ward bald lebhaft im Saal.“ [GEJ.10_006,01]

„Ich [Jesus] aber sagte darauf zu Lazarus: „Bruder, wir haben nun wieder gearbeitet, darum lass uns vor dem Mahl etwas Wein und Brot bringen, damit wir uns stärken mögen!“ [GEJ.08_092,13]

„Doch nun ist es auch schon um die Mitte des Tages geworden, und unsere Leiber bedürfen auch einer Stärkung. Daher siehe du, Mein lieber Wirt, dass wir des Weines und Brotes und auch der Fische in rechter Menge zum Genuss bekommen“. [GEJ.10_196,05-06]

„Auf diese Meine Worte begaben wir uns in das Haus des Zachäus, und er ließ uns sogleich Brot und Wein geben und behieß seine Leute, alles aufzubieten, um uns auf das möglich Beste zu bewirten.“  [GEJ.09_028,04]

„Und Ich [Jesus] sagte: „Dass Mir euer Wirken bekannt ist, das wisst ihr, und ihr seid denn auch eures Lohnes, Meine Jünger zu sein, wert; doch nun sollt ihr ruhen und euch stärken mit Speise und Trank!“ Es ward denn auch sogleich Wein und Brot gebracht und dann auch Fische. Nach dem Abendmahl aber begaben sich die zurückgekehrten Jünger alsbald zur Ruhe“. [GEJ.10_141,23-25]

„Nun lass aber sogleich Brot und Wein auf den Tisch setzen, und später erst die Fische und ein wohlzubereitetes gebratenes Lamm!“ [GEJ.10_205,03]

„Der Wirt bedauerte die beiden Fremden sehr, erhob sich schnell und brachte ihnen Salz, Brot und Wein, hieß die Fremden sich sogleich an einen Tisch setzen und sich stärken mit Brot und Wein.“ [GEJ.10_149,11]

„Wir aber setzten uns an den Tisch, nahmen Brot und Wein und stärkten uns.“ [GEJ.09_133,15]

„Als wir nun in einem größten und reichst ausgestatteten Zimmer uns befanden und uns mit Brot und Wein labten und stärkten […]“ [GEJ.09_028,05]

„Das taten die drei denn auch alsbald und stärkten sich nun mit Fischen, Brot und Wein.“ [GEJ.10_015,17]

2.3.4. Auch Berggeister bedürfen der Stärkung
„Kisjonah: „Siehe, als wir den letzten Rest aus der Grotte in meinen Bergen holten, da ordnetest Du an, Brot und Wein in rechter Menge mitzunehmen, da wir dort viel Hungrige und Durstige antreffen würden! Ich ließ darauf gleich Brot und Wein in großem Maß mitnehmen und wartete hernach bei und in der Grotte, ob da jemand käme, der des Brotes und Weines bedürfe! Aber siehe, Herr, es fand sich niemand vor, dem man das Mitgenommene hätte verabfolgen können!“ […] „Diese Geister, Mein lieber Kisjonah, und namentlich die, die deine Berge bestellen, hatten in der Verrammung der schnöden Grotte eine überstarke Arbeit vor sich und mussten dazu mit Brot und Wein gestärkt werden! Und siehe, diese sind es, die Ich gemeint habe, da Ich sagte: ,Wir werden der Hungrigen und Durstigen in großer Menge antreffen, die solcher Stärkung bedürftig sein werden!‘ Sie ist auch ohne irgendein Überbleibsel verzehrt und darauf auf das Geheiß Meines Engels auch die überschwere Arbeit auf das vollendetste verrichtet worden.““ [GEJ.02_064,03+09]

2.3.5. Brot und Wein zu Jesus Gedächtnis
„Lazarus ließ sogleich einen frischen Wein bringen und sagte: „Das Große und Allererhabenste, was wir nun aus Deinem Gottesmund vernommen haben, muss auch mit einem frischen Wein bekräftigt und in unseren Herzen besiegelt werden!“
Sagte Ich: „Da hast du, Freund und Bruder Lazarus, recht! Alles Gute und Wahre findet im Brot und Wein seine volle Entsprechung. Darum werdet ihr nach Mir zu Meinem Gedächtnis auch beim mäßigen Genuss des Brotes und des Weines stets versichert sein können, dass Ich im Geist, so wie nun im Leib, bis ans Ende aller Zeiten dieser Erde Mich unter euch, Meinen Kindern, Brüdern und Freunden, persönlich befinden werde. Werdet ihr Mich mit euren Fleischesaugen auch gerade nicht allzeit erschauen, so wird es euch aber dennoch euer Herz sagen: ,Freut euch; denn euer Herr, Gott und Vater ist unter euch und segnet für euch das Brot und den Wein! Seid denn fröhlich und heiter in Seinem Namen, und gedenkt dabei der armen Brüder und Schwestern und besonders der Armen im Geist!‘ Wenn euch euer Herz eine solche Mahnung geben wird, da denkt und glaubt allzeit, dass Ich Mich persönlich unter euch befinde, und um was Gutes und Wahres fürs Leben der Seele ihr Mich da bitten werdet, das werde Ich euch denn auch allzeit bereitwilligst und wohlverständlichst geben. Die Mich aber da mit großer Liebe ihrer Herzen begrüßen werden, die werden sich auch bald mit ihren Augen überzeugen, dass Ich wahrhaft persönlich Mich unter euch befinde. Was Ich aber hier euch sage und beteuere, das gilt auch ganz gleich allen euren wahren und getreuen Nachfolgern. – Aber nun gib den frischen Wein her; denn Ich bin durstig geworden!“
Hierauf ward ganz frischer und bester Wein kredenzt. Ich trank, und auch alle anderen tranken und lobten den Wein, der durch Meinen Willen sehr gewürzt und versüßt war. [GEJ.08_040,01-05]

2.3.6. Fisch
„Fische von guter Art , die sich in reinen Gewässern aufhalten, sind in der Art Zubereitung, in welcher wir sie genossen haben, die allergesündeste Kost für den menschlichen Leib.“ [GEJ.10_210,05]

„Einen geschlachteten Fisch aber lasst keine halbe Stunde Zeit ohne Salz und Thymian und Kümmel! Bereitet ihn dann auf die euch bekannte jüdische Art, und ihr werdet von Fiebern aller Art und Gattung verschont bleiben!“ [GEJ.09_150,21]

„Von nun an sollen auch die Fische kalt genossen werden, wenn sie nur gebraten sind zuvor! Lasse aber anstatt des Wiederbratens Zitronen und gutes Öl bringen, und diese Fische werden also besser schmecken, als so sie wieder gebraten würden!“ [JJ.01_216,07-09]

„Lachs […] denn diese Art Fische sind die besten und gesündesten eines Binnenmeeres.“ [GEJ.05_243,08]

„Wenn die Fischer vom Galiläischen Meere dann und wann noch lebende Fische nach Hause brachten, so wurden sie in diesen Teich eingesetzt; war aber das besonders in der Sommerzeit nicht der Fall, so wurden die Fische sogleich aufgemacht, gereinigt, gut eingesalzen, dann sogleich über einen eigenen Herd zum Trocknen aufgehängt, indem man auf dem Herd ein mäßiges Feuer anmachte und die ganze Nacht unterhielt. Denn das Beste bei diesem Ort war, dass sich in seiner Nähe ein ziemlich wohlerhaltener kleiner Zypressen- und Myrtenwald befand, der dem Ort das nötige Brennholz lieferte, und so konnten die Bewohner denn auch ihre Fische und auch anderes Fleisch nach ihrer ganz guten Art trocknen und für eine längere Zeit zu ihrem Gebrauch aufbewahren.“ [GEJ.10_124,11]

„geräucherten und frischen Fischen“ [GEJ.01_108,06-07; GEJ.02_056,09; GEJ.01_156,01]

„Namentlich hatte Thomas in dieser Hinsicht einen recht reichen Fischfang getan und brachte auch so eine Menge gebratener Fische mit; denn er wusste, dass Ich [Jesus] solche Fische gerne aß.“ [GEJ.01_089,12]

Zu beachten:
„Esst keinen Fisch mehr, der im Wasser tot geworden ist “ [GEJ.09_150,21]

„Hüte dich dennoch vor den faulen Fischen, und lass dir nur solche zur Speise bereiten, die du zuvor noch frisch und lebendig im reinen Wasser hast herumschwimmen sehen; denn alles faule Fleisch, und ganz besonders das der Fische, ist der leiblichen Gesundheit des Menschen nachteilig. Das merke dir zum Wohl deines Leibes!“ [GEJ.09_112,03]

2.3.7. Krebs
Agrikola: Sieh, wir pflegen die Verbrecher in den Kerkern mit den Strom- und Meerkrebsen zu speisen! Diese Tiere werden, wenn man sie haben kann, in gesalzenem Wasser mit Beimischung des Thymiankrautes gesotten. So sie rot werden, dann sind sie auch schon zur Genüge gekocht. Wenn sie also zubereitet sind, werden sie den Sträflingen zum Essen gereicht. Anfangs trieb sie, wie man weiß, nur der große Hunger an, diese Speise zu genießen; doch mit der Zeit schmeckte ihnen diese Kost gar sehr, und sie wurden dabei ganz kerngesund, sahen von Tag zu Tag besser aus, und jeder freute sich am Ende auf die Krebse. Diejenigen aber, die ihre Strafzeit ausgestanden hatten, aßen auch nachher beinahe nichts als Krebse, wenn sie solche nur haben konnten. – Was sagst denn Du zu solcher Kost? Könnte sie rätlich auch von anderen Menschen genossen werden?“ Sagte Ich [Jesus]: „Oh, allerdings, – aber nur in den gewissen, euch bekannten Monden, und dann müssen sie frisch sein und lebend, wie es sich von selbst versteht! Die Zubereitungsweise ist ganz gut. Die Flusskrebse aber sind besser denn die des Meeres.“ [GEJ.06_222,03-04]

2.3.8. Fleisch
„Fleischspeisen sollten nur zu gewissen Zeiten, und da nie länger als sieben Tage nacheinander, sehr mäßig und allezeit von frisch geschlachteten Tieren genossen werden, und da ist das Fleisch der Fische besser als das Fleisch der Tauben, das Fleisch der Tauben besser als das der Hühner, das Fleisch der Hühner besser als das Lämmerfleisch, dieses besser als das Ziegenfleisch, und dieses besser als das Kälber- und Rindfleisch […] jedoch soll von den angezeigten Speisen nie mehr als eine mit etwas Brot genossen werden.“ [Er.01_035,07]

„Die Tiere, die sich gleich anfangs der Bevölkerung dieser Erde zu den Menschen gesellt haben – als das Rind, das Schaf, die Ziege, und unter den Vögeln die Henne und die Taube –, sind sicher von reinerer Natur und sind sanfteren Charakters, und ihr Fleisch ist dem Menschen, der von oben her kam, sicher wegen der reineren Erhaltung der Seele am zuträglichsten gewesen; nur mussten selbst diese Tiere ganz vollkommen gesund sein und durften auch nicht in der Brunstzeit geschlachtet werden, weil in solch einer Zeit auch das sonst reine Tier unreiner ist.“ [GEJ.04_111,04]

„Fleisch ist nur von einigen Hühnern und Tauben, dann vom gesunden und reinen Rind, so wie auch von Ziegen und Schafen im vollkommen blutlosen Zustand, entweder gebraten oder gekocht, als Speise zu genießen; das gebratene aber ist dem gekochten vorzuziehen.“ [GEJ.10_210,06]

„Einen geschlachteten Fisch aber lasst keine halbe Stunde Zeit ohne Salz und Thymian und Kümmel! Bereitet ihn dann auf die euch bekannte jüdische Art, und ihr werdet von Fiebern aller Art und Gattung verschont bleiben! Dasselbe beachtet auch beim Fleisch der Tiere.“ [GEJ.09_150,21]

„Wenn die Fischer vom Galiläischen Meere dann und wann noch lebende Fische nach Hause brachten, so wurden sie in diesen Teich eingesetzt; war aber das besonders in der Sommerzeit nicht der Fall, so wurden die Fische sogleich aufgemacht, gereinigt, gut eingesalzen, dann sogleich über einen eigenen Herd zum Trocknen aufgehängt, indem man auf dem Herd ein mäßiges Feuer anmachte und die ganze Nacht unterhielt. Denn das Beste bei diesem Orte war, dass sich in seiner Nähe ein ziemlich wohlerhaltener kleiner Zypressen- und Myrtenwald befand, der dem Ort das nötige Brennholz lieferte, und so konnten die Bewohner denn auch ihre Fische und auch anderes Fleisch nach ihrer ganz guten Art trocknen und für eine längere Zeit zu ihrem Gebrauch aufbewahren.“ [GEJ.10_124,11]

„Also machte Ich [Jesus] sie auch damit bekannt, wie sie das Fleisch der Schweine, der Hirsche, der Rehe, der Gemsen, Gazellen, der wilden und zahmen Hasen und einer Menge Vögel zubereiten sollen, auf dass sie es essen können und ihnen solche Kost nicht schade. Also zeigte Ich ihnen auch, wie und zu welcher Zeit man diese Tiere am leichtesten fangen, töten und ihr Fleisch dann gebeizt und wohl geräuchert auf eine längere Zeit zum nötigen Genuss aufbewahren kann.“ [GEJ.06_222,02]

„Das Fleisch der Schweine ist gut; aber es muss das geschlachtete Tier sehr gut ausbluten, dann bei sieben Tage lang in Salz und Essig mit Thymiankräutl eingeschwert liegen. Darauf nehme man es aus solcher Beize, trockne es mit Linnen gut ab und hänge es dann einige Wochen lang in den Rauch von gutem Holz und Kräutern, bis es völlig hart und ganz trocken wird. So man es dann genießen will, so siede man es zuvor in halb Wasser und halb Wein mit Thymian und Steinwürzlein (Petersilie), und man wird damit ein gutes und gesundes Nährmittel auf dem Tisch haben; doch müssen diese Tiere stets im Winter geschlachtet werden. Wie da aber mit den Schweinen, so ist auch mit den andern unreinen Tieren zu verfahren, so ihr Fleisch bei mäßigem Genuss dem Menschen nicht schaden soll. Wie aber mit den Landtieren, ebenso auch mit dem verschiedenartigen Gevögel der Luft und mit dem mannigfachen Getier in den großen Meeren!“ [GEJ.05_239,08-09]

Zu beachten:
„Das Fleisch der Schweine aber esst nicht, bevor ihr es nicht nach Meinem Rat werdet zubereitet haben!“ [GEJ.10_054,10]

„Im Notfall kann zwar auch das Fleisch von unreinen Tieren gegessen werden; aber es muss zuvor wohl gereinigt, mit Salz und guten Kräutern gebeizt, am Feuer getrocknet und darauf mit guten Kräutern geräuchert werden, auf dass es von den unreinen Geistern befreit werde.“ [GEJ.10_054,04]

„Der Mensch kann im Notfall auch das Fleisch von all den von Mir bezeichneten Tieren essen und braucht sich deshalb kein Gewissen zu machen; aber er soll sich dieselben zuvor also zurichten, wie Ich es ehedem angezeigt habe, und sie werden ihm dann nicht schaden! Aber das Blut, besonders von erstickten Tieren, soll kein Mensch essen, weil darin viele böse Geister (Gifte) verborgen sind! Ihr wisst solches wohl, und dennoch esset ihr geheim das Fleisch erstickter Hühner, Kälber und Lämmer, weil es euch besser schmeckt und ihr darauf berauscht und geil und am Ende ganz gefühllos werdet.“ [GEJ.06_222,18]

„Unlautere Geister – teils solche, die schon einmal im Fleisch in dieser Welt gelebt haben, größtenteils aber solche Naturgeister, die noch niemals in ein Menschenfleisch eingezeugt worden sind – gibt es allenthalben: in der Luft, auf und in der Erde, im Wasser und im Feuer, in den Steinen, Metallen, Pflanzen, Tieren und auch im Blut und Fleisch der Menschen; darum sollen die Menschen auch nicht das Fleisch erstickter und unreiner Tiere essen.“ [GEJ.10_054,03]

„Das Fleisch von erstickten Tieren dient keinem Menschen zur Gesundheit, da es böse Geister in den Nerven des Leibes erzeugt, und das Fleisch der als unrein bezeichneten Tiere ist nur gesund zu genießen, wenn es also zubereitet wird, wie Ich euch solches schon angezeigt habe.“ [GEJ.07_085,14]

„Was zum Mund hineingeht, so es frisch und gut zubereitet ist, verunreinigt den Menschen nicht, und schadet bei mäßigem Genuss auch seiner Gesundheit niemals; nur von dem Fleisch der erstickten Tiere (z.B. Hasen in der Schlinge gefangen, gestoppte Gänse und durch einen Schlag auf’s Gehirn oder sonstwie betäubte und dann erst abgestochene Tiere, welche auf diese Art nicht völlig ausbluten) soll der Mensch nichts genießen, da er sonst nur zu leicht krank und zu seinen Geschäften unfähig wird“. [Sammlung neu-theosophischer Schriften No. 48, 2.Auflage 1895, Seite 71-72]

Wer „das Fleisch von unreinen oder erstickten Tieren isst und zur Genüge Fleisch von als rein bezeichneten Tieren hat, der sündigt“ [GEJ.06_222,17]

„Das Fleisch der Raubtiere aber ist für die Menschen auch bei aller der von Mir euch angeratenen Vorsicht schädlich, weil aus demselben die unreinen Geister niemals völlig entfernt werden können.“ [GEJ.10_054,05]

„Alles faule Fleisch, und ganz besonders das der Fische, ist der leiblichen Gesundheit des Menschen nachteilig. Das merke dir zum Wohl deines Leibes!“ [GEJ.09_112,03]

2.3.9. Blut der Tiere
„Das Blut, besonders von erstickten Tieren, soll kein Mensch essen, weil darin viele böse Geister (Gifte) verborgen sind!“ [GEJ.06_222,18; GEJ.10_210,07]

„Nur von dem Fleisch der erstickten Tiere, wie es bei manchen Heiden gebräuchlich ist, soll der Mensch nichts genießen, weil im Blut der Tiere gewisse ungegorene Naturgeister walten, die für die menschliche Natur so gut wie Gift sind und daher auch das Blut beim Menschen verunreinigen, ihn nur zu bald krank und zu seinen Geschäften unfähig machen.“ [GEJ.10_240,01]

2.3.10. Hülsenfrüchte
„Unter den Hülsenfrüchten nehmen die Linsen den ersten Rang ein, wie auch zur Bereitung des Muses (Brei) der große persische Maisweizen.“ [GEJ.10_210,06]

„Hülsenfrüchte, die ganz einfach, weich gekocht, etwas gesalzen und dann nie im heißen Zustand genossen wurden.“ [Er.01_035,05]

2.3.11. Obst
„gute und reife Baumfrüchte“ [GEJ.10_182,03]

„Das genießbare Obst muss erstens vollkommen reif sein. In solchem Zustand kann man es dann auch mäßig genießen; es ist aber dennoch im gekochten, gebratenen oder gedörrten Zustand gesünder als in seinem rohen, weil durch das Sieden, Braten und Dörren die schlechten und noch ungegorenen Naturlebensgeister hinausgeschafft werden.“ [GEJ.10_210,10]

„So wie auch das Obst allezeit nur mäßig und allezeit von bester Reife nur sollte genossen werden […], aber nur eine auf einmal.“ [Er.01_035,07]

Zu beachten:
„Esst kein faul werdendes Obst.“ [GEJ.09_150,21]
„Obstnascherei, besonders an den Nachmittagen ist äußerst schädlich, wenn dasselbe nicht ehedem gesotten oder gebraten ist“. [J. Lorber am 18.08.l84l, Sammlung neu-theosophischer Schriften No 48, 2.Auflage 1895, Seite 162]
„Iss eine Zeitlang kein Obst, weil es dir das Blut dick und sauer macht!“ [HiG.02_47.12.01,03 nach der 3. Auflage des Nachdrucks der Auflage von 1935]
„Alles Notreife hat wenig inneren Geist und geht bald und leicht in Fäulnis und in Verwesung über“. [GEJ.10_221,02]

2.3.12. Wurzelfrüchte
„Ich [Jesus] machte sie auf viele Wurzelfrüchte aufmerksam, die sie aus der von Mir gegebenen Beschreibung recht gut erkennen, anpflanzen und hernach zum Genuss bereiten konnten.“ [GEJ.06_222,02]

„Das genießbare Obst muss erstens vollkommen reif sein. In solchem Zustand kann man es dann auch mäßig genießen; es ist aber dennoch im gekochten, gebratenen oder gedörrten Zustande gesünder als in seinem rohen, weil durch das Sieden, Braten und Dörren die schlechten und noch ungegorenen Naturlebensgeister hinausgeschafft werden. Und dasselbe ist auch mit den Wurzeln der Fall.“ [GEJ.10_210,10]

2.3.13. Immer nur ein Obst oder eine Wurzel
„So wie auch das Obst allezeit nur mäßig und allezeit von bester Reife nur sollte genossen werden, desgleichen auch einige Wurzelfrüchte, aber nur eine auf einmal.“ [Er.01_035,07]

2.3.14. Kartoffeln
„Als dem Volk die Erdäpfel wohlgerieten, da wusste es kaum, was alles er daraus machen sollte: Schnaps, Syrup, Mehl, Stärke, Bier und noch eine Menge derlei Industrieartikel. Ich [Jesus] aber gab diese Frucht nur als ein höchst einfaches Nährmittel, das der Ärmste sich leicht bereiten kann. So aber dieses „Erdbrot für Arme“ ein Industrieartikel für den Luxus und die Geldsäcke der ohnehin Reichen werden sollte, da nur weg mit diesem Nährmittel der Armen!“ [HiG.02_47.04.11,06]

„Also sind die sogenannten Kartoffeln jeglicher Art besonders für Kinder und Säugeweiber wie auch für schwangere Weiber mehr wie schlecht, und noch schlechter der Kaffee! Aber die Blindheit sieht nichts und genießt beides des Wohlgeschmacks wegen mit großer Gier; die Kinder aber werden dadurch elend dem Leib nach, und am Ende Weiber und Männer. Aber das macht dem Blinden nichts; er isst ja auch viel ärgere Gifte*, – warum soll er diese zwei leichteren Giftsorten nicht essen?!“ [GEJ.01_242,13]

* hierzu heißt es in der Sammlung neu-theosophischer Schriften No. 48, 2. Auflage 1895, Seite 72 unter „Kartoffel, Kaffee, Tabak“: „[…] er genießt ja auch noch viel ärgere Gifte, Tabak, Schnaps etc., warum sollte er diese zwei leichteren Giftsorten nicht essen?“

Zu beachten:
„Die seelischen Nährspezifika der genießbaren Kräuter und Wurzeln (auch die der Kartoffeln) sind noch viel unlauterer als die im Fleisch der Tiere.“ [Die Heilkraft des Sonnenlichts, Originaltext der Erstausgabe Kap.4, Vers 9].
„Ich sage dir aber: Sei allzeit mäßig im Genuss der naturmäßigen Kost […] In der naturmäßigen Kost ruhen verdorbene Geister, und hat der Mensch deren zu viel in sich aufgenommen, so werden sie dann des eigenen Geistes Meister und untergraben seine Wesenheit gleich so, wie die argen Nagekäfer und Nagewürmer einen Baum untergraben, seine Wesenheit zerstören und ihn endlich wohl ganz zugrunde richten.“ [HGt.02_245,11-17]

2.3.15. Notreifes
„Alles Notreife hat wenig inneren Geist und geht bald und leicht in Fäulnis und in Verwesung über“. [GEJ.10_221,02]

Anmerkung: Man beachte in diesem Zusammenhang so manche Methode zur künstlichen Nachreifung in der Lebensmittelindustrie. Da werden z.B. unreif geerntete und transportierte Bananen und Zitrusfrüchte in Nachreifereien bei einer bestimmten Temperatur und unter Zugabe von Ethylen gelagert und bis zur Essfähigkeit ausgereift; Tomaten zum Teil unter Verzicht auf natürliche Erde in Treibhäusern gezüchtet, grün gepflückt, gekühlt transportiert und für die Ausreifung ebenfalls in Lagerhallen mit Ethylen begast.
Da dies aber auch zu unerwünschten Abbauprozessen führt, tritt man ihnen mit der sogenannten „Antisense-Technik“ entgegen, womit ein in der Pflanze vorhandenes Gen ausgeschaltet oder zumindest deutlich herunter geregelt wird. Frisches Obst und Gemüse werden für ihr Frische-Aussehen auch dann noch mit Wasser besprüht und benebelt, wenn ihre Qualität schon längst im Abbau begriffen ist, sich bei zu hoher Feuchte möglicherweise bereits Fäulnisnester gebildet haben.

2.3.16. Zucker
Näheres hierzu im Anhang unter ‚Zucker‘

2.3.17. Kaffee
„Kaffee ist bei weitem das Schlechteste, was der Mensch sich aus der Pflanzenwelt zu seinem Genuss erwählt hat. Diese Frucht ist bloß für Pferde, Esel und Kamele, Dromedare und dergleichen Tiere auf der Erde geschaffen und belebt dieselben und macht ihre Nerven stark. Bei den Menschen aber, die sie genießen, wirkt diese Feigbohne ganz entgegengesetzt. Bei ihnen verdirbt sie das Blut ungemein, erhitzt die Genitalien, und wenn darauf nicht die alsbaldige Befriedigung erfolgen kann, so entsteht daraus eine völlige Abstumpfung in den reizbaren Teilen des Leibes. Da dieses der Seele viel Mühe macht, solche, nur für das grobe Vieh bestimmten seelischen Potenzen aus dem Leib zu schaffen, so wird sie müde, träge, nachlässig, oft düster, mürrisch und traurig. Ich sage euch: Eine Tasse voll mit Zucker versüßter Mistjauche getrunken, wäre dem menschlichen Leib bei weitem gesünder als die braune Brandsuppe dieses groben Tierfutters.
Ich habe euch die Schädlichkeit des Kaffees bloß deswegen gezeigt, weil Ich es nur zu gut sehe und weiß, wie sehr die Menschheit — besonders die weibliche — an diesem Eselsfutter hängt, wo doch ihrer Natur nicht leichtlich etwas schädlicher ist als eben der Genuss dieses Getränks! Und es macht auch nicht leichtlich irgendetwas den Leib — besonders den weiblichen — für eine heilsame Medizin unempfänglicher als eben dieser Kaffee. Daher soll er auch, besonders in irgendeinem krankhaften Zustand und während jeder Kur, namentlich bei dieser sonnen-homöopathischen Behandlung, allersorgfältigst vermieden werden, weil sonst die Medizin nicht im Geringsten wirken kann. So jemand Gift genommen hätte, wäre aber zuvor schon ein starker Kaffeetrinker und würde nach dem Gift auch eine tüchtige Portion Kaffee zu sich nehmen, so würde dadurch sogar die Wirkung des Giftes getötet.“ [HS.01_004,03-05 Originaltext der Erstausgabe 1922 ]

„Also sind die sogenannten Kartoffeln jeglicher Art besonders für Kinder und Säugeweiber wie auch für schwangere Weiber mehr wie schlecht, und noch schlechter der Kaffee! Aber die Blindheit sieht nichts und genießt beides des Wohlgeschmacks wegen mit großer Gier; die Kinder aber werden dadurch elend dem Leib nach, und am Ende Weiber und Männer. Aber das macht dem Blinden nichts; er isst ja auch viel ärgere Gifte*, – warum soll er diese zwei leichteren Giftsorten nicht essen?!“ [GEJ.01_242,13]

* hierzu heißt es in der Sammlung neu-theosophischer Schriften No. 48, 2. Auflage 1895, Seite 72 unter „Kartoffel, Kaffee, Tabak“: „[…] er genießt ja auch noch viel ärgere Gifte, Tabak, Schnaps ec., warum sollte er diese zwei leichteren Giftsorten nicht essen?“

Ratschläge bei verschiedentlichen Krankheiten:
„Doch sollst du in der Zeit [von wenigstens vierzehn Tagen] dich vom Kaffee und vom schlechten Wein enthalten, weil darin arge und unreine Geister hausen, die da stürmisch und sehr unruhig sind.“ [HiG.02_44.04.13,11]

„Also sage ihr: Lass den Kaffee, solange du bleich bist, und nimmer iss gar die gebrannten Giftkörner! Denn solange du das nicht lassen willst, sollst du nicht rot werden. – Frage nicht, warum du solche Giftkörner nicht essen dürftest! Denn der Grund würde dich unsittlich berühren und dir eine Entdeckung machen, die zu wissen sich für dich noch nicht fein geziemt. Also folge dem Rat und frage nicht – willst du gesund sein; ansonst du für jedes Giftkorn eine Woche länger bleich verbleiben wirst.“ [HiG.02_48.02.28,02]

2.3.18. Milch
„[…] die gesündeste Nahrung des Menschen, so wie auch die Milch von gesunden Kühen, Ziegen und Schafen. […]“ [GEJ.10_210,06]

Zu beachten:
„So musst du dich auch von fetter Speise enthalten und von fetter Milch! Denn das Fett belebt die geilen Geister, und finden diese ihre Befriedigung nicht, so dringen sie ins Blut, durchwühlen dasselbe und machen es müde, faul, träge und schwer, wodurch dann die sogenannte Bleichsucht entsteht.“ [HiG.02_48.02.28,03]

„sauer gewordene [Milch], die man wohl kalt genießen kann, so man durstig ist, aber nicht gekocht, da sie schädlich ist ganz besonders den Kindern!“ [JJ.01_168,05-06]

2.3.19. Wasser
„Zur Stillung ihres Durstes diente das frische Quellwasser.“ [GEJ.10_182,03]

„So wäre auch der Genuss eines reinen Alpenwassers sehr zu empfehlen.“ [HiG.03_49.07.17,05]

„Überhaupt tranken die ersten Bewohner der Erde nicht leichtlich ein Wasser, das nicht zuvor auf eine kurze Zeit, so es tunlich war, dem Sonnenlicht ausgesetzt war. Tiefe und gedeckte Brunnen waren ihnen fremd, und aus einer Quelle, wohin das Licht der Sonne nicht dringen konnte, trank niemand ein Wasser; denn sie wussten und sahen es wohl auch, dass sich in solchem Wasser so lange grobe und mitunter sogar böse Geister aufhalten, bis diese durch die Kraft des himmlischen Sonnenlichtes ausgetrieben werden.“ [HS.01_001,07-08]

„Wo die Menschen irgendeiner Gegend kein reines Eisen- oder Glimmerwasser haben können, da sollen sie das Wasser zuvor mit etwas Melissenkraut absieden, auch mit etwas Münzenkraut, es darauf solange stehen lassen, bis es sich abgekühlt und geläutert hat; alsdann sollen sie es erst zum Trinken, Waschen und Kochen gebrauchen, - da wird es ihnen dann völlig unschädlich sein. Auf ein Pfund Wassers genügt ein halb Lot (= 8,75g) Melissen- oder Münzenkraut. Warum aber liegt das Übel im Wasser? - Weil mit Ausnahme der vorbenannten zwei Wassergattungen jedes andere Wasser mehr oder weniger Bleiduft (eine Art Oxid) enthält, namentlich aber an jenen Orten, die an großen Flüssen und Strömen sich befinden, die ihren Ursprung in einer Gegend nehmen, wo viele bleihaltige Berge bestehen und ihre mächtigen Quellen auch dann noch ein reichliches Wasser geben, wenn durch die lange Sommertrockenheit die meisten anderen Quellen versiegt sind. Im Winter macht das weniger, weil der Bleiduft in der Kälte sich schwer entbindet und der Mensch auch nicht so kohlenstoffvoll ist wie im Sommer.“ [aus einem Brief von Jakob Lorber vom 15. November 1859 an einen unbekannten Empfänger; www.jakob-lorber.at/briefe.htm]

Limonade:
„Also war auch für einen guten Trank gesorgt, den Joseph und die Maria selbst aus Wasser und Zitronensaft mit Beimischung von etwas Honig bereiteten.“ [JJ.01_253,03]

Zu beachten:
„Ebenso sollen die Menschen auch nicht das Wasser aus unreinen Quellen trinken und sollen ihre Brunnen rein halten, wie das alles auch Moses aus Mir den Israeliten streng anbefohlen hat.“ [GEJ.10_054,06]

2.3.20. Alkohol
„Fleischteufel wohnen zuerst in den hitzigen Getränken, im Wein, auch im Bier, und besonders in den gebrannten Wässern. Wenn sich Menschen mit derlei Getränken stark berauschen, so haben sie in diesen Getränken sicher einen, wo nicht mehrere Fleischteufel in ihr Fleisch aufgenommen. Sind sie aber einmal im Fleisch, da jucken und quälen sie die Genitalien auf eine so arge Weise, dass der Mensch nicht umhin kann, solche Juckerei durch den sinnlichen Genuss des Fleisches entweder mit den Weibern oder manchmal sogar mit den Tieren zu befriedigen. Diese Fleischteufel sind natürlich nichts anderes als unlautere Seelen solcher verstorbener Menschen, welche ebenfalls entweder dem Trunk oder der fleischlichen Sinnlichkeit sehr ergeben waren. Sie treten zwar aus einem Besserungsgrund in das Fleisch eines noch lebenden Menschen über; aber weil das Fleisch eben ihr Element war, so treiben sie es nicht selten in solch einem Menschen, den sie besessen haben, noch ärger, als sie früher es im eigenen Fleisch getrieben haben.“ [Er.01_059,03]

„Jeder Äther, als eine spirituelle spezifische Flüssigkeit, wirkt auf den Nervengeist betäubend. So auch der Wein, das Bier, der Obstmost und dergleichen noch eine Menge, weil in derlei Flüssigkeiten die seelischen Spezifika schon freier und ungebundener sind als im Wasser und in anderen ungegorenen Flüssigkeiten.“ [HiG.02_47.02.28,03]
„Meidet daher nun übersorgfältig alles, was nur irgend das Fleisch reizt. Meidet den Wein, in dem der Geist der Unzucht wohnt. […] Betet allezeit und haltet Fasten, besonders im Wein und Bier, und führt keine unreinen Worte, sonst seid ihr alle nicht sicher vor den Versuchungen des Satans.“ [HiG.03_48.07.11,07]

„[…] genießt ja auch noch viel ärgere Gifte, Tabak, Schnaps ec“ [Sammlung neu-theosophischer Schriften No. 48, 2. Auflage 1895, Seite 72, „Kartoffel, Kaffee, Tabak“]

„Ein guter Wein ist jedoch besser als Bier und eine frische Brühe besser als der Kaffee, der schwarze taugt am schlechtesten. So wäre auch der Genuss eines reinen Alpenwassers sehr zu empfehlen.“ [HiG.03_49.07.17,05]

„Für den Durst aber gibt es eine Menge reiner Wasserquellen, die ihm besser behagen werden als Bier, Wein und besonders der verfluchte Branntwein!“ [HiG.02_42.11.11,08]

2.3.21. Bier
„Trinke nicht Wein und Bier untereinander, sondern einen guten Wein nur, so wirst du dein Fleisch vor Krankheiten und deine Seele vor fleischlicher Sinnengier bewahren.“ [HiG.02_50.10.14,10]

„Aber das schlechte Lumpengesüff von einem Bier meide! Denn das hat alle schlechten Eigenschaften, nur keine guten – besonders in dieser betrügerischen Zeit, in der Hopfen und Malz rein verdorben sind. Wenn noch irgendein reines Gersten- und Hopfenbier zu haben wäre, so wäre davon ein mäßiger Genuss gerade nicht nachteilig, wenn auch eben nicht zu heilsam, weil es nur träge und sehr herabstimmende Spezifika in sich enthält. Aber ein Bier, wie es hier in diesem Ort fast allgemein bereitet wird, Ich sage es dir, ist ein barstes Gift. Denn es nährt nicht und löscht nicht den Durst, sondern es betäubt nur und erzeugt noch mehr Durst, damit die Leute desto mehr zu trinken genötigt werden.“ [HiG.03_47.04.18.b,05-06]

2.3.22. Most
„So aber jemand den neuen Most trinkt, aus dem die unlauteren Naturgeister noch nicht entwichen sind durch den Akt der Gärung, so ist  dies Getränk für den Menschen schädlich; daher soll man nur einen alten und reinen Wein trinken und den Most so lange stehen lassen, bis er sich gehörig gereinigt hat und zum wenigsten zwei bis drei Jahre alt geworden ist.“ [GEJ.10_240,02]

2.3.23. Wein
„Wohl kann jedermann dann und wann mäßig den Wein genießen, jedoch nie so viel, dass er sich berauscht fühlen würde.“ [Er.01_035,06]

Jesus: „Meine lieben Freunde und Brüder, es ist der Wein, im rechten Maß genossen, eine rechte Stärkung und macht des Leibes Glieder kräftig und gesund; aber so er zu übermäßig getrunken wird, dann erweckt er die bösen Geister des Fleisches und betäubt die Sinne. Die bösen Geister aber erwecken dann des Fleisches Lust, die da heißt Unkeuschheit und Unzucht, durch die dann die ganze Seele auf langehin unrein, darauf auch unmutig, zänkisch, träge und oft nahe wie völlig tot wird. Darum beachtet auch im Trinken des Weines ein gerechtes Maß, und ihr werdet Ruhe haben in eurem Fleisch!“ [GEJ.06_187,01]

„Huldige in Zukunft nicht zu sehr dem Becher; denn im Wein liegt der Geist des Fleisches und somit aller Hurerei. Und so du das noch ferner tun wirst, so werde Ich dich in alle Hurerei verfallen lassen – wie alle, die so tun wie du! Und dann möchtest du wieder lange Zeit haben, bis du den Weg zu Meiner Gnade finden würdest.“ [HiG.01_40.10.13,03]

„Siehe, der Wein, so er ausgegoren ist und sich von aller Unreinigkeit gereinigt hat, ist für jedermann zu seiner leiblichen Stärkung innerlich wie äußerlich bestens zu empfehlen.“ [GEJ.10_240,02]

„Lebe mäßig! Trinke nicht Wein und Bier untereinander, sondern einen guten Wein nur, so wirst du dein Fleisch vor Krankheiten und deine Seele vor fleischlicher Sinnengier bewahren.“ [HiG.02_50.10.14,10]

„Ich [Jesus] sage dir: Mehr oder weniger liegt wohl in jeder Weingattung, die auf der Erde gebaut wird, die gleiche Eigenschaft. Lass du von deinen Eigenbauweinen verschiedene Menschen ungefähr nur so viel trinken, als wie du nun schon von Meinem rein himmlischen Weine getrunken hast, und du wirst sehen, wie einige ganz in die Liebe übergehen werden; andere dagegen werden zu wüten und zu toben anfangen, dass du sie wirst müssen mit Stricken binden lassen! So aber schon die irdischen Weine solche Wirkungen hervorbringen, um wie viel mehr himmlische!“ [GEJ.01_063,09]

Weiteres Wissenswertes zum Wein im Anhang unter ‚Wein

2.4. Schädlichkeit verschiedener Speisen

2.4.1. Leckerbissen
„Aber besehet jetzt in dieser Zeit und auch schon in den viel früheren Zeiten die vielen tausend allerartigen Leckerbissen, mit denen die Menschen ihre Mägen und Bäuche füllen, und es wird dir gleich klarwerden, welch eine Unzahl von allerlei ungegorenen, somit unreinen, bösen und schädlichen Substanzen bei solcher Gelegenheit oft den ganzen menschlichen Leib in Besitz nehmen und ihn nach und nach stets mehr zu martern und zu quälen anfangen! Denn solche verschiedenartigen Substanzen geraten dann in einem Menschenleib in einen beständigen Kampf, den er nur dadurch auf eine Zeitlang zu beschwichtigen vermag, dass er zu allerlei aus der Erfahrung bekannten Kräutern und Wurzeln seine Zuflucht nimmt und mit ihrer Hilfe die Neigung der inneren Seelensubstanz zur Revolution stillt. Aber solch eine Gesundheit ist nie von einer Dauer, besonders bei dem alten Menschen, – er müsste denn auf längere Zeit hin zur ganz einfachen Leibesernährung seine Zuflucht nehmen, was aber gewöhnlich nicht geschieht. Denn die meisten Menschen, so sie dem Leib nach wieder durch eine glücklich gewählte Medizin nur erträglich gesünder werden, bekommen bald wieder Lust zu ihren alten Leckereien, werden darauf kränker, als sie ehedem waren, fangen an zu siechen und nehmen gewöhnlich ein sehr schmerzliches Ende.“ [GEJ.10_182,05-06]

2.4.2. Ein Wort zum Tabak
„Siehe, der abscheuliche Tabak ist ein Gift und entsteht aus dem Teufelsdreck, wie auch die alten Weisen diese Giftpflanze benannt haben. Daher musst du dich darin wohl bezähmen, sonst könnte Ich es neben dir mit der Zeit vor lauter Gestank ja nicht aushalten. Denn siehe, dieses Unkraut stinkt besonders in dieser Zeit für Mich ganz besonders, weil durch dasselbe gar so überaus viel Unheil angestiftet wird. Daher lasse du in Zukunft das Schnupfen; es ist genug, dass die sich dieses Unkrautes bedienen, die sich schon von Jugend auf daran gewöhnt haben. Aber auch für diese wäre es besser, wenn sie es bleibenließen.“ [HiG.03_47.02.14,08]

„[…] genießt ja auch noch viel ärgere Gifte, Tabak, Schnaps ec“ [Sammlung neu-theosophischer Schriften No. 48, 2. Auflage 1895, Seite 72, „Kartoffel, Kaffee, Tabak“]

„Und bei den männlichen Individuen darf der höllische Zigarrenzutzel nicht fehlen, und mancher junge Modetölpel, wenn er nur einiges Geld besitzt, verraucht nicht selten in einem Tage so viel, dass sich davon zehn Arme hinreichend Brot kaufen könnten. Wisst ihr aber auch, was diese Rauchmode zu bedeuten hat? Die bösen Einwohner bemühen sich, die Seele schon bei Leibesleben an den höllischen Dampf und Gestank zu gewöhnen, damit sie nach dem Austritt aus dem Leib ihrer stinkenden Gesellschaft nicht sobald gewahr werde und auch nicht allzubald empfinde, wenn diese saubere Gesellschaft sie ganz unvermerkt in die dritte Hölle führt.“ [Er.01_059,15-16]


Weiter zu Ziff. 3: Krankheit





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